So funktioniert (m)ein Onlinekurs

Hast du schon mal an einem Onlinekurs teilgenommen? Oder ist das für dich etwas ganz Neues? Ich dachte, ich schreibe mal etwas über meine Onlinekurse, damit du dir besser vorstellen kannst, wie so etwas läuft und warum ich mich für diese Art des Lehrens entschieden habe, denn vielleicht ist der Onlinekurs “Auf Nummer sicher”, der am 16. März startet, eine spannende Idee für dich. 

In meinen Onlinekursen lernst du innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, gemeinsam mit einer Gruppe und ich bin für dich da.

Eigentlich ist es fast genauso, wie in einem Workshop in dem wir uns “in echt” treffen. Es gibt nur zwei Unterschiede: 1. wir sitzen nicht gemeinsam in einem Raum und 2. das Lernen ist zeitlich besser, in deinen Alltag zu integrieren, da über einen längeren Zeitraum (im Vergleich zu einem Workshop) in kleineren Häppchen gelernt wird.

In “Häppchen” lernen, so wie es dir passt

Wenn ich zum Beispiel dreistündige Workshops gebe, dann freue ich mich zwar über die Groschen, die bei meinen Teilnehmerinnen fallen, aber am Ende des Tages sehe ich in müde Gesichter. Es ist eine Menge Stoff, die ich auf einen Schlag zu bieten habe und mir ist klar, dass es danach eine Menge zu “verdauen” gibt. Deswegen biete ich immer an, auch im Nachhinein noch für Fragen zur Verfügung zu stehen, denn mir ist schon klar, dass viele Fragen erst später oder z.B beim Ausprobieren kommen. Genau dafür gibt es meine Facebookgruppe, denn das ist der kürzeste Weg, mich zu erreichen und auch andere können von den Antworten profitieren bzw. etwas dazu beitragen.

Dieses “viel Inhalt in kurzer Zeit” stört mich an den Workshops, deswegen finde ich das Konzept Onlinekurs so brillant. Ich kann den Zeitrahmen des Kurses ausdehnen, ohne dass meine Teilnehmerinnen mehr Zeit aufwenden oder mehrmals von zu Hause aufbrechen müssen, um zu lernen.  Ich kann die Inhalte in Module, einzelne Lektionen, aufteilen, so hat jede Teilnehmerin die Möglichkeit das Wissen häppchenweise aufzunehmen, dazwischen Fragen zu stellen und dann gehen wir gemeinsam den nächsten Schritt.

Gemeinsam lernen macht Spaß

Es ist herrliche bequem, von zuhause aus zu lernen und trotzdem Teil einer Gruppe zu sein. Obwohl wir uns “nur über das Internet begegnen” entsteht ein Gemeinschaftsgefühl und ein Klima der Wertschätzung und gegenseitigen Unterstützung, denn wir tauschen uns regelmäßig in einer geschlossenen Gruppe aus. Wir haben einen “virtuellen Klassenraum”, in dem wir ungestört gemeinsam lernen können. Es ist so viel bereichernder gemeinsam mit anderen, statt alleine zu lernen, denn ganz oft stellen die anderen Fragen, auf die eine gerade selbst nicht kommt oder haben Ideen, die meine Ausführungen unterstützen.

Als virtuellen Klassenraum nutze ich mittlerweile nicht (mehr) Facebook, da ich es gut verstehen kann, wenn Menschen Bedenken haben, sich dort zu registrieren. Wir treffen uns auf slack, einer Plattform, die ich auch für das Probenähen nutze. Dort kannst du dich mit einem Namen, der dir gefällt registrieren. Ich kann dort die Themen viel übersichtlicher “in einzelne Räume” ordnen, als es in einer Facebookgruppe möglich wäre und es gibt auch einen Raum zum Plaudern. Slack ist unkompliziert zu bedienen, ich arbeite sehr gerne damit.

 

Der feste Zeitrahmen und die Betreuung geben den Erfolgs-Boost

Vielleicht kennst du Selbstlernkurse. Das sind Kurse, die ähnlich wie Bücher funktionieren, nur dass du statt Lesen auch mit Hilfe anderer Medien wie z.B. Videos lernst. Du bekommst alle Informationen und dann lernst du, wann immer du willst – Du mußt dich allerdings auch selbst in den Hintern treten, dich aufraffen und auch wirklich die Lektionen bearbeiten. Das ist wie mit Diätratgebern. Vom Besitz von Diätratgebern nimmst du nicht ab.

In meinen Onlinekursen ist das anders! Der feste Zeitrahmen, die einzelnen Module, die Gruppe und nicht zuletzt die Möglichkeit, gemeinsam mit mir und den anderen zu lernen, helfen dir dran zu bleiben und tatsächlich alle Lektionen erfolgreich zu bearbeiten! Auch wenn du wenig Zeit hast, du brauchst jeden Tag nur ca. eine Stunde für den Kurs und diese Stunde kannst du in deinen Tagesprogramm integrieren, wie es dir am besten passt.

Schritt für Schritt zu immer besser passender selbstgenähter Kleidung

Rom wurde nicht an einem einzigen Tag erbaut und Lernen funktioniert auch besser in Modulen. Deswegen biete ich zu unterschiedlichen Themen auch unterschiedliche Kurse. Alle Unterrichtskonzepte habe ich in Workshops ausprobiert, aber für einen Onlinekurs braucht es eine methodische Überarbeitung. Da ich seit mehr als 25 Jahren in der Erwachsenenbildung arbeite, weiß ich, was erwachsene Lernende brauchen, doch die Erstellung der Lernmaterialen (PDFs, Videos und Audios) braucht ihre Zeit. In den nächsten Monaten werden nach und nach noch mehr Onlinekurse von mir angeboten. Einen Ausblick auf die Themen findest du hier.

Mein aktueller Kurs “Auf Nummer sicher – ab jetzt wählst du immer die richtige Größe für dein Nähprojekt” ist ein Grundlagenkurs, der am 23.2.2018 startet. In diesem gut 11-tägigem Kurs geht es um das Messen und darum, wie du Maßtabellen interpretierst und mit deinen Maßen in Bezug setzt. Nach dem Kurs weißt du, welche Größe du wählen mußt, um möglichst wenige Änderungen am Schnittmuster machen zu müssen und du weißt, was du machen mußt, um ein Schnittmuster zu deinem Maßschnittmuster zu machen.

Hast du noch Fragen zum Lernen über das Internet in meinem Onlinekurs? Dann schreibe mir gerne eine Mail an fragen @ crafteln.de .

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*