Eine Wochenende mit Nähbegeisterten

 

Begeisterte Nähcamp-Teilnehmerinnen in Dortmund

(Werbung) Ich komme zu nix. Dabei wollte ich euch doch schon die ganze Zeit von den Nähcamps erzählen!  Jetzt habe ich schon drei Nähcamps mitgemacht. Da wird es aber mal Zeit! Nähcamps sind Wochenenden, von Freitags bis Sonntags, auf denen sich knapp 40 Frauen in einem Hotel treffen, um gemeinsam zu nähen. Klingt nach nicht viel, ist aber einfach nur klasse!

Triff mich auf dem Nähcamp in Düsseldorf oder Frankfurt

Die Nähcamps werden von elle puls ganz fantastisch organisiert. Von der Auswahl der Hotels, der Workshopthemen bis hin zum Zeitplan und nicht zuletzt dem beliebten Goodie-Bag. Elke ist eine fantastische Gastgeberin. Du mußt dich um nichts kümmern, bist mit Gleichgesinnten zusammen und darfst dich den ganzen Tag mit deinem Lieblingshobby beschäftigen. Das klingt traumhaft, oder? Ich liebe Nähwochenenden! Doch auf den Nähcamps kannst du nicht nur nähen und über das Nähen fachsimpeln.

Gestenreiches Erklärungen zum Thema Schnittmuster anpassen auf dem Nähcamp in Hamburg

Auf den Nähcamps gibt es auch immer noch etwas zu lernen. Und da komme ich ins Spiel: auf allen Nähcamps bei denen ich das ermöglichen kann, bin ich als Workshopleiterin und Schnittmuster-Coach dabei. In Hamburg, Bremen, Dortmund war ich dieses Jahr schon. Für 2018 stehen noch die Nähcamps in Düsseldorf und Frankfurt auf meinem Programm und ich freue mich schon.

Eine geballte Ladung Frauenpower

Es ist einfach großartig mit anderen zusammen zu sein, die sich für das Gleiche begeistern. Aber ich finde, auf einem Nähcamp gibt es noch mehr. Es ist dieser Spirit, dieses gegenseitig Helfen, das Unterstützten, das voneinander lernen, das es so wertvoll macht. So viel Inspiration, so viel Begeisterung und so viel Freude am Tun! Nicht zuletzt werden einfach eine wahnsinnige Menge an tollen Kleidungsstücken genäht, die die Frauen schön und stark machen. Das ist so toll zu sehen.

Auf dem Nähcamp in Bremen war auch Petra von Onlineshop für Erwachsenenkleidungsstoffe Pepelinchen dabei, die eine feine Auswahl ihres Stoffsortiments dabei hatte. Mit ganz viel persönlichem Einsatz und viel Knowhow erklärte sie die Materialqualitäten und zeigte damit, wie vielfältig die Stoffauswahl für das Nähen von Erwachsenenkleidung jenseits der bekannten Muster ist. Wir ihr vielleicht wisst, ist Petra meine Kooperationsparterin und ich arbeite sehr gerne mit ihr zusammen. Aber obwohl ich ihren Onlineshop kenne, war ich trotzdem überrascht, was sie zu bieten hat und was ich in ihrem Shop bisher noch nicht entdeckt hatte. Ich freue mich schon, sie und die Leckerbissen aus ihrem Sortiment auf dem Nähcamp in Düsseldorf wieder zu sehen.

 

Die Nähcamptour geht weiter

Es ist wirklich toll zu hören, dass Elle Puls auch für nächstes Jahr wieder eine ganze Nähcamptour plant. Die Idee ist eingeschlagen wie der Blitz und begeisterte Teilnehmerinnen können eine Wiederholung kaum erwarten. Auch ich werde 2019 wieder mit an Bord sein. Na klar! Ich mag es einfach sehr, andere an meinem Wissen teilhaben zu lassen und es ihnen zu ermöglichen sich selbst schöne, gut passende Kleidung zu nähen.

In einem Workshop kannst du auf dem Nähcamp bei mir in einer kleinen Gruppe etwas über die Grundlagen der Schnittmusteranpassung lernen oder du buchst eine Einzelberatung, in der ich dir bei einem ganz konkretem Passformproblem helfe.

 

Meike erzählt was über Schnittmuster anpassen auf dem Nähcamp in Dortmund

 

Du möchtest Elke kennenlernen und einen Blick ins Nähcamp werfen? Dann schau dir mal das kleine Video an, das Elke auf dem Nähcamp in Dortmund gedreht hat!

 


Keine Zeit an den Nähcampterminen? Dann buche eine Einzelberatung bei mir über das Internet oder in Hamburg

Du hast Schwierigkeiten mit der Passform deiner genähten Kleidungsstücke und findest alleine keine Lösung dafür? Ich helfe dir gerne, erkläre dir, wie Schnittmuster kontrollierst und auf deine Maße anpasst, um sie zu Maßschnittmustern für dich zu machen.

Hier findest du mehr Informationen über Onlinecoaching oder Einzelberatung in Hamburg-Altona mit mir.


 

* Beitrag ist mit Werbung gekennzeichnet, da ich eine Provision bekomme, falls du ein Nähcamp über den hier angegebenen Link buchst. Für dich entstehen keine Mehrkosten. Vielen Dank, falls du diesen Weg der Buchung wählst. 

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Wie funktioniert das Lernen in einer Gruppe im Onlinekurs?

Das ist nur ein Foto. Zum Video (ca. 11 Minuten) kommst du durch klicken dieses Links. Mehr Information zu Videos von mir auf vimeo findest du in der Datenschutzerklärung.

Egal, wie viel Mühe ich mir mit der Kursbeschreibung meiner Onlinekurse gebe, ob wirklich rüberkommt, was ich euch anbieten möchte, merke ich erst, wenn Fragen dazu kommen. Mir ist natürlich klar, was ich mir ausgedacht habe – aber ist es das auch für euch?  Heute erreichte mich eine Frage zu der angekündigten Gruppenarbeit und den Lern-Tandem-Partnerinnen, die ich ausführlich beantwortete. Kaum hatte ich meine Mail fertig, dachte ich “ach, das ist bestimmt auch noch für andere von Interesse”, deswegen mache ich nun einen Blogbeitrag und ein Video* daraus.

(*Der Link führt dich zu einem Video (ca. 11 Minuten) auf Vimeo. Informationen zum Datenschutz bezüglich Videos findest du in meiner Datenschutzerklärung.)


Der aktuelle Onlinekurs “Schnittmuster anpassen für Einsteigerinnen” startet am 12.6.

(Einstieg in den Kurs bis zum 14.6. möglich)

 

 

 


Blogtext oder Video – du hast die Wahl, ich erzähle dir die gleichen Dinge. Das Video dauert ca. 11 Minuten.

Wie funktioniert das Lernen in einer Gruppe im Onlinekurs?

Wenn ich die Frage richtig verstanden habe, dann ist es für diejenigen, die noch keinen Onlinekurs (bei mir) gemacht haben, gar nicht so leicht sich vorzustellen, wie so ein Lernen-in-der-Gruppe-über-das-Internet funktioniert. Also versuche ich noch mal in anderen Worten zu erklären, warum ich den Kurs mit einer festen Gruppe mache (statt als Selbstlernkurs) und wie dieses gemeinsame Lernen von Statten geht.

Mir geht es so, dass ich besser lerne und in die Umsetzung komme, wenn etwas an einem bestimmten Zeitpunkt stattfindet und andere mitmachen, so dass wir uns gegenseitig begeistern und mitreißen können. Kaufe ich mir zum Beispiel ein Buch, bin ich am Kauftag total motiviert und begeistert. Doch nicht jedes Buch lese ich bis zum Ende und ich probiere auch nicht immer (alles) aus, was, in dem Buch vorgeschlagen wird. Besuche ich einen Kurs, dann fällt es mir leichter, mich darauf einzulassen, wirklich dran zu bleiben und wenn mir jemand sagt „mach dies, mach das, ich schaue mir das dann später an“, dann mache ich das auch.

In die Umsetzung kommen und Ziele erreichen

Deswegen habe ich mir überlegt, dass Gruppenkurse, die zu einem bestimmten Zeitpunkt starten und enden, genau dieses Dranbleiben und Umsetzen ermöglichen. Eigentlich lernt jede für sich allein, schaut sich die Kursvideos an, liest das Skript und beantwortet die Aufgaben. Aber sie weiß, dass irgendwo auf der Welt Frauen sind, die ungefähr zur gleichen Zeit das Gleiche tun. Manche Aufgaben machen die Teilnehmerinnen meiner Kurse für sich alleine – bei anderen Aufgaben werden die Ergebnisse oder Gedanken und Fragen, die zum Thema aufkommen, in der Gruppe geteilt.

Austausch im Chat, wann immer du gerade Zeit dafür hast

In der Gruppe teilen heißt: es gib eine Slackgruppe, in sich in einem Chat schriftlich ausgetauscht wird. Es besteht dort auch die einfache Möglichkeit, Bilder hochzuladen, aber der Großteil der Kommunikation findet per schriftlicher Nachricht statt. Damit es übersichtlich ist, gibt es „Räume“ zu verschiedenen Themen. Der Vorteil dieser Chat-Kommunikation ist, dass sie nicht gleichzeitig passieren muß. Jede schreibt, wann sie gerade Zeit hat. Und obwohl wir nur manchmal zufällig gleichzeitig am Rechner sitzen und schreiben, finden kontinuierliche Gespräche statt. Es dauert nicht lange, und die Gespräche werden intensiver – deswegen richte ich auch stets einen Raum namens “Plaudern” ein, in dem auch über andere Themen gesprochen wird. Es ist eigentlich wie in einem “normalen” Kurs, in dem während des Unterrichts über die Themen gesprochen werden und in der Pause geplaudert wird. Da ich auch immer darum bitte, Bilder von sich zu zeigen, ist es keine anonyme Kommunikation, sondern wir haben im wahrsten Sinne des Wortes “ein Bild voneinander”. Das baut Vertrauen auf und hilft, sich in der Gruppe und dem gemeinsamen Lernen wohl zu fühlen. Falls mal etwas unter-vier-Augen besprochen werden muß, gibt es in Slack auch Direktnachrichten.

Ergänzende Zweier-Gruppen bieten die Möglichkeit, sich intensiver und persönlicher auszutauchen

Bei mittleren und großen Lerngruppen organisiere ich gerne Tandem-Lernparterinnen, also Zweier-Gruppen. Manchmal ist der Austausch in der großen Gruppe zu verwirrend, manchmal sind die Themen persönlich, so dass das nicht gerne so halböffentlich geteilt wird. Dann bietet es sich an, eine Klein-Gruppe zu bilden und sich zu zweit auszutauschen. Zu zweit können auch ander Medien genutzt werden. Die zwei Lernpartnerinnen können per Telefon sprechen oder per Skype. Ganz, wie sie möchten. Manchmal treffen sich sogar Zwei auf einen Kaffee, die ganz in der Nähe wohnen, sich aber erst über den Kurs kennenlernten.

So eine Zweiergruppe zu bilden ist keine Pflicht, ebenso wenig wie sich am Austausch in der Gruppe zu beteiligen. Aber nach meiner Erfahrung bereichert es die Teilnehmerinnen stark, sich auszutauschen und zu erleben, dass es anderen ganz ähnlich geht. Außerdem profitieren alle von den Fragen der anderen. Manchmal kommt man gar nicht auf so eine Frage, aber stellt auf einmal fest, wie nützlich die Antwort ist.

Von mir gibt es Unterstützung, Liebe und ein offenes Ohr die Bedürfnisse der Gruppe

Damit sich die Gruppe kennenlernen kann, mache ich zu Beginn des Kurses eine Live-Veranstaltung per Video-Konferenz, in der ich mir Mühe gebe, das Eis zu brechen. Außerdem öffne ich den Gruppenraum schon ein paar Tage vor dem Start des Kurses, damit alle Zeit haben, anzukommen, die Technik auszuprobieren, sich zurecht zu finden und damit Sicherheit gewinnen. In dieser Zeit versuche ich sowie die Teilnehmerinnen, die schon Kurse bei mir gemacht haben und sich auskennen, die neu Ankommenden so zu unterstützen, damit es leichter für sie ist, sich zurecht zu finden.

Nicht alle Kursteilnehmerinnen arbeiten gleich schnell an den einzelnen Modulen. Wir kennen das doch alle: unser Erwachsenenleben hält eine Menge Termine und Aufgaben für uns bereit, da bleibt oftmals nicht viel Zeit – und dann auch noch das gute Wetter! Deswegen versuche ich, den Kurs so zu planen, dass er von der Zeit her nicht zu lange, aber auch nicht zu kurz ist. Niemand soll sich langweilen, aber es soll auch keine das Gefühl bekommen, nicht mitkommen zu können und deswegen aus Frust aussteigen. Ich bin mit den Teilnehmerinnen dauernd in Kontakt und wir werfen schon auch mal Termine über den Haufen, wenn es für diese Kursgruppe nicht so passt, wie geplant. Ich versuche flexibel zu sein und immer Lösungen zu finden, damit alle zum Ziel kommen. Trotzdem gebe ich natürlich im Vorfeld einen Rahmen vor, damit alle wissen, worauf sie sich einlassen und ihre Zeitfenster so planen können, wie es zu ihrem Leben passt.

Noch Fragen offen? Dann schreib mir gerne!

Wenn du mehr über meine Onlinekurse wissen möchtest, dann stelle mir gerne Fragen. Ich beantworte sie dir gerne. Das hilft mir, meine Kursbeschreibungen noch besser zu machen. Außerdem ist nicht alles in meinem Konzept in Stein gemeiselt – ich freue mich über jeden Hinweis, jeden formulierten Wunsch, um das Konzept zu überdenken und zu verbessern! Also schreibe mir gerne eine Mail an fragen ät crafteln punkt de oder eine Nachricht über das Kontaktformular.

Mehr Informationen über meine Onlinekurse findest du auch in alten Blogbeiträgen:

– der Erfahrungsbericht einer Kursteilnehmerin als Gastbeitrag hier im Blog
meinen Blogbeitrag, in dem ich erzähle, warum ich Onlinekurse großartig finde.

Der aktuelle Kurs “Schnittmuster anpassen für Einsteigerinnen” startet am 12.6. Ich freue mich auf dich!

Etuikleid-Sew-Along

 

Hast du Lust auf ein Etuikleid? Mindestens ein Etuikleid sollte in jedem Frauenkleiderschrank vorhanden sein, damit du für alle Gelegenheiten gerüstet bist. Egal ob “das kleine Schwarze”, gemustert, einfarbig, aus edlem Geschmeide oder in einer frischfröhlichen Sommerversion. Egal, ob als Hochzeitsgastkleid, fürs Büro, einen offiziellen Termin oder ein Date an einem lauen Sommerabend. Egal ob in Kleidergröße 36 oder 56 – ein gut passendes Etuikleid sieht immer gut aus! Gemeinsam näht es sich leichter und dafür gibt es den Etuikleid-Sew-Along organisiert von Pepelinchen und einen Onlinekurs zum Thema “Schnittmuster anpassen” von mir. 

Was ist eigentlich ein Etuikleid?

“Kennzeichen des Etuikleids ist seine enge, figurbetonte, dennoch ohne horizontale Taillennaht (Taillentrennung) geschnittene Passform. Das Etuikleid verfügt über einen kragenlosen, meist waagerechten Ausschnitt. Runde und spitz zulaufende Dekolletés sind ebenfalls üblich. Das Etuikleid wird ärmellos oder mit sehr kurzen Ärmeln (Kugelärmeln) getragen. Etuikleider reichen in der Regel bis zum Knie, allerdings sind etwas längere und kürzere Varianten (Mini-Etuikleid) möglich.” Wikipedia

Mich fasziniert am Etuikleid, dass die gute Passform wirklich das A und O für dieses Kleidungsstück ist und es trotzdem recht leicht anzupassen ist (weil es keine langen Ärmel hat). So ein Etuikleid ist ein gutes Kleidungsstück, um dich im Anpassen von Schnittmustern zu üben. Deswegen werde ich zum Sew Along auch einen Gastbeitrag im Pepelinchen-Blog zum Thema Schnittmuster kontrollieren und anpassen schreiben. Falls du es noch genauer wissen willst und Schnittmuster anpassen lernen willst, dann komm doch parallel zum Sew Along in meinen Onlinekurs in dem ich dir genau zeige, wie Schnittmuster anpassen geht.

Wie funktioniert der Sew Along?

Teilnehmen können alle, egal ob mit Blog, Instagram- oder Facebookaccount #etuikleidSA. Der Sew Along startet am 6.6. und schon am 28.6. hast du ein fertiges Kleid! Der Austausch findet insbesondere in einer geschlossenen Facebookgruppe statt und zusätzliche Informationen rund um das Thema Etuikleid gibt es bei Pepelinchen auf dem Blog.

–> Hier findest du alle Informationen zum Sew Along *klick*

 

Hinter den Kulissen: Service

Vor ein paar Tagen las ich etwas, was ich mir ungefähr so merkte:  “Wenn wir besseren Service hätten, bräuchten wir kein Marketing”. Das hallte in mir stark nach, weil ich gerade das Gefühl habe, unterirdisch schlechten Service zu liefern. Meine To-do-List wird von Tag zu Tag länger, ich komme einfach nicht mehr hinterher alle diese Aufgaben zu erledigen, die ich mir vorgenommen habe. Ich schaffe es nicht mehr Mails zeitnah zu beantworten, mußte bei der Abgabe des Buchmanuskriptes um eine Woche Verlängerung bieten und und und. Ich komme nicht mehr hinterher und überlasse hier und da und immer mehr kleine schlechte Eindrucke.

Dann denke ich “wie wahr!”. Das kann doch nicht sein, dass du mit den Menschen, die dir verbunden sind, die sich für deine Produkte und Inhalte interessieren, so umgehst, Du mußt sie doch glücklich machen! Doch crafteln bin nur ich. Wenn es Aufgaben gibt, gibt es in den allermeisten Fällen niemand anders, der sie übernehmen könnte. Und wenn ich etwas delegiere, dann kostet mich das oft eine Menge Geld. Also bemühe ich mich noch ein bisschen mehr, arbeite noch länger, lasse noch mehr Wochenende und Feiertage sausen und arbeite. Doch das Gefühl, nicht hinterher zu kommen, immer noch nicht alles zu schaffen, begleitet mich.

Im Podcast von Mira Giesen hörte ich von der “Mülltonnenkrankheit”: wenn einer die Mülltonne am falschen Tag rausstellt, dann denken die anderen, dass das schon seine Richtigkeit haben muß und stellen ihre auch raus. So geht es mir auch, wenn ich sehe, was andere machen: bloggen, Instagram, Pinterest und dann noch ein Podcast. Ich hechele hinterher, mache das Spiel mit und stelle meine Mülltonne auch raus.

Nachher gehe ich zu der Beerdigung eines Mannes, der so alt ist wie ich. Ein Selbstständiger, der am Wochenende ins Büro fuhr, um noch was zu erledigen und davon nicht zurück kehrte. Und dann denke ich, dass irgendwas falsch läuft und hoffe, dass ich mich auch morgen noch daran erinnere, wenn ich eine Mülltonne sehe und auch, wenn nicht.

Tiptop mit Belegen

Tiptop, Oberteil Webware

Das Tiptop löste bei meinen Probenäherinnen vom Team Crafteln einen enormen Kreativitätsschub aus. Vielleicht, weil wir alle den gleichen  Vichy-Karo-Baumwoll-Stoff von Pepelinchen hatten und das Projekt in der Hinsicht einen Rahmen hatte? Jedenfalls war ich begeistert, als “aus der Reihe getanzt wurde”, also auf einmal Bilder zu mir kamen, die ganz anders aussahen, als ich sie mir vorgestellt hatte. Das ist großartig, denn wie in der Anleitung steht: Mit dem Tiptop möchte ich euch zum Spielen einladen.

Das Schnittmuster für das Tiptop gibt es noch bis zum 24.5. gratis, wenn du dich in den Newslettern von crafteln mit diesem Link einträgst. 

Hier nun ein Gastbeitrag von Anja vom Blog Nordendnaht, die das Tiptop mit einem Halsbeleg (und mit Taillenabnähern) genäht hat und uns freundlicherweise ein Tutorial geschrieben hat, wie sie den Beleg eingebaut hat. 

Tiptop mit Beleg

Das TipTop ist ein schlichtes Basic Oberteil, das einem Oberteilgrundschnitt nahe kommt. Der Nähprozess ist sehr einfach gehalten, von daher werden die Säume jeweils nur umgeklappt. Das gefällt mir am Ausschnitt nicht, weswegen ich in meiner Version hinten und vorne einen Ausschnittbeleg ergänzt habe. Zum einen habe ich dann keine Naht am Ausschnitt, zum anderen ist der Ausschnitt verstärkt und liegt besser, sieht besser aus.

Und zwar geht das folgendermaßen:

Ich habe 2 (oder 3, aber eigentlich kann man den hinteren Beleg in einem zuschneiden und muss ihn nicht an der mittleren Rückennaht teilen, also 2) zusätzliche Teile aus meinem Stoff zugeschnitten. Weitere 2 Teile habe ich aus aufbügelbarer Vlieseline (die in etwa die Stärke meines Stoffes hat) zugeschnitten. Die Schnittteile ergeben sich (in der Skizze unten in Rot) aus den Schnittteilen des TipTop.

Unten die Schnittteile des TipTop, die Schnittteile und die Belege sind rot markiert, sie können hinten zusammen im Stoffbruch zugeschnitten werden.

Zusätzlich werden die grünen Schnittteile aus Vlieseline zugeschnitten. Dabei lasse ich an allen Rändern einen kleinen Rand. Die Vlieseline wird dann auf die beiden Stoffteile auf die linke Seite (im folgenden Belege) aufgebügelt. Dabei drückt man das Bügeleisen auf die Teile und schiebt es nicht hin und her. Anschließend müssen die bebügelten Belege erkalten.

Wenn das TipTop fast fertig ist (also laut Anleitung an der Stelle, wo ich den Ausschnitt säumen soll), nähe ich mein hinteres und mein vorderes Belegteil an den Schulternähten rechts auf rechts zusammen und bügele diese Naht auseinander.

Beim Beleg wird viel gebügelt und meines Erachtens hängt es vom sehr ordentlichen Bügeln ab, ob der Beleg hinterher schön innen bleibt und nicht nach außen klappt. Auch wenn ich Bügeln nicht sehr liebe, richtig ist: Gut gebügelt ist halb genäht!

Der zusammen genähte Beleg wird jetzt rechts auf rechts auf den (laut Anleitung vorher mit einer Stütznaht versehenen) Ausschnitt gesteckt, erst an der Schulter, dann zu den Mitten hin, wenn es nicht ganz passt, schiebt man die Kanten so, dass es passt. Ganz notfalls (dann hat man die Stücke wahrscheinlich nicht gut vom Schnitt abgepaust und nicht identisch zugeschnitten) schneidet man noch ein bisschen an Beleg oder Ausschnittkante ab, damit es passt. Mit kurzer Stichlänge näht man den Beleg rund herum auf den Ausschnitt.

Nun kürzt man die Nahtzugabe (nicht den Beleg), alternativ / zusätzlich kann man die Rundung mit kleinen Schnitten einschneiden, damit sie sich später gut legt. Dieser Arbeitsschritt kann ein wenig fummelig sein, je nachdem, wie dünn der Stoff ist, daher muss man aufpassen, nicht in den Stoff zu schneiden.

Nahtzugabe und Beleg werden jetzt zusammen vom Oberteil zur Ausschnittmitte hin gebügelt.

Dann wird der Beleg auf der Nahtzugabe knapp neben der vorhandenen Naht festgesteppt (dies nennt man Untersteppen), am besten von links, damit man die Nahtzugabe immer gut im Blick hat. Dies wird gemacht, damit der Beleg später schön nach innen fällt.

Zuletzt wird der Beleg nach innen gewendet und gut gebügelt. Die Nahtlinie liegt dabei eher innen als außen, damit sie nicht von außen zu sehen ist.

Und von der rechten Vorderseite:

Es gibt im Netz auch Fotoanleitungen und Videos zu dem Thema. Meldet euch gerne bei Fragen. Gruß aus Frankfurt Anja

Super Idee, oder? Vielen Dank für das schöne Tutorial, liebe Anja!  Mehr Gastbeiträge zum Tiptop mit Ideen/Tutorials meiner wunderbaren Probenäherinnen folgen.

Schreibe auch du einen Gastbeitrag!

Hast du Lust, auch mal einen Gastbeitrag auf crafteln zu schreiben, weil du einen kreativen Umsetzungsvorschlag zu unseren Schnittmustern hast? Dann schreibe mir gerne eine Mail mit deinem Themenvorschlag an fragen ät crafteln punkt de. Jeder veröffentlichte Beitrag bekommt als kleines Dankeschön nicht nur etwas Bekanntheit sondern auch einen Gutschein für ein Schnittmuster von crafteln nach Wahl. 

Onlinekurs “Schnittmuster anpassen für Einsteigerinnen”

Schon gesehen? Es gibt jetzt auch einen Onlinekurs zum Thema „Schnittmuster anpassen“ für Einsteigerinnen. Geballtes Wissen, das ich mir jahrelang erarbeitet habe, didaktische aufbereitet in 5 kompakten Modulen. In 28 Tagen kannst du Schnittmuster zu Maßschnittmustern machen. Du lernst bequem von zu Hause über das Internet, wann immer du Zeit findest und brauchst für jedes Modul nur ca. 2 Stunden. In der Gruppe tauschen wir uns aus und ich stehe dir 28 Tage lang für Fragen zur Verfügung.

10 Plätze für den Kurs gibt es maximal bis zum 23.5. zum Frühbucherinnen-Preis. Also zögere nicht zu lang. Hier kommst du mehr Informationen und zur Anmeldung.

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Tiptop mit Gürtel (Tutorial)

 

Das Tiptop löste bei meinen Probenäherinnen vom Team Crafteln einen enormen Kreativitätsschub aus. Vielleicht, weil wir alle den gleichen  Vichy-Karo-Baumwoll-Stoff von Pepelinchen hatten und das Projekt in der Hinsicht einen Rahmen hatte? Jedenfalls war ich begeistert, als “aus der Reihe getanzt wurde”, also auf einmal Bilder zu mir kamen, die ganz anders aussahen, als ich sie mir vorgestellt hatte. Das ist großartig, denn wie in der Anleitung steht: Mit dem Tiptop möchte ich euch zum Spielen einladen.

Das Schnittmuster für das Tiptop gibt es noch bis zum 24.5. gratis, wenn du dich in den Newslettern von crafteln mit diesem Link einträgst. 

Hier nun ein Gastbeitrag von patchworkangel(a), die das Tiptop hin und wieder mit einem Gürtel tailliert und uns freundlicherweise ein Tutorial geschrieben hat. 

“…wie versprochen, heute hier eine Schnellanleitung für den Gürtel zum Top mit aufgenähtem Patch.

  1. Taillengröße messen + 20 cm = Gürtellänge aus Stoff zuschneiden.
  2. Breite des Gürtels ca. 10 cm: dafür zwei 11 cm breite Stoffteile in Gürtellänge zuschneiden.
  3. 10 cm breites und x cm langes Vlieselineteil (z.B. H200) zuschneiden, damit der Gürtel stabil bleibt.
  4. Die Vlieseline auf die Rückseite des Gürtelvorderstreifens bügeln.
  5. Nun mittig das Patchteil auf das vorbereitete Gürtelvorderteil aufbügeln.
  6. Mit einem Transparentfaden (Fadenspannung reduzieren) mit kleinen Zickzackstichen der Nähmaschine das Pachteil ringsherum festnähen.
  7. ggf. zwei Paspeln in o.g. Gürtellänge zuschneiden.
  8. Die beiden Paspeln mit dem Reißverschlussfüßchen rechts auf rechts auf den Gürtelvorderseitestreifen in die Nahtzugabe nähen.
  9. Nun beide Gürtelstreifen rechts auf rechts aufeinanderlegen, stecken, in einer kurzen Seite eine Wendeöffnung lassen (die Paspel zeigt nach innen) und zusammennähen.
  10. Durch die Wendeöffnung das Gürtelteil wenden, ausformen und bügeln, dabei die offene Kante der Wennöffnung knappkantig einschlagen und von Hand oder mit der Nähmaschine schließen.
  11. Mit 3 Kam Snaps (Plastik-Druckknöpfe) oder Knopf mit Knopfloch oder Haken und Ösen oder… auf die eigene Taillengröße zugemessen verschließen – fertig!

Super Idee, oder? Vielen Dank für das Tutorial, liebe Angela!

Schreibe auch du einen Gastbeitrag!

Hast du Lust, auch mal einen Gastbeitrag auf crafteln zu schreiben, weil du einen kreativen Umsetzungsvorschlag zu unseren Schnittmustern hast? Dann schreibe mir gerne eine Mail mit deinem Themenvorschlag an fragen ät crafteln punkt de. Jeder veröffentlichte Beitrag bekommt als kleines Dankeschön nicht nur etwas Bekanntheit sondern auch einen Gutschein für ein Schnittmuster von crafteln nach Wahl. 

 

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Gastbeitrag: “Zuhause im virtuellen Klassenzimmer” – meine Erfahrungen aus einem crafteln-Onlinekurs

Onlinekurs, Onlinekurse, crafteln

Last call for flight “Nichts klafft mehr” – morgen, am Mittwoch Abend, startet der FBA-Onlinekurs mit einem Webinar, das bedeutet, jetzt ist wirklich die allerletzte Möglichkeit, noch an Bord zu kommen. Ich weiß, der Mai ist voller Feiertage und die Sonne scheint so schön, aber ich weiß noch nicht, wann es den Kurs zum nächsten Mal geben wird. Wenn du also noch diesen Sommer gut passende Oberteile tragen möchtest, dann raff dich auf und komme noch in den betreuten Onlinekurs. Wie das so ist, in einem Onlinekurs zu lernen, das kann dir eine ehemalige Teilnehmerin viel besser erzählen, als ich. Deswegen freue ich mich sehr, dass Katti mir angeboten hat, euch von ihren Erfahrungen in meinem Kurs “Auf Nummer sicher” vor ein paar Wochen, zu berichten. Bühne frei für Katti Rocksaum:

Hallo. Ich freue mich sehr, heute einen Gastbeitrag für Meike schreiben zu dürfen. Mein eigener Blog ist ziemlich klein und leider auch ziemlich vernachlässigt, weil mich allzu oft Kinder, Haushalt, Arbeit, Garten, Ehrenamt und natürlich das Nähen vom Schreiben und vor allem dem Fotografieren abhalten. Ich blogge also hin und wieder als Katti Rocksaum unter rocksaum.blogspot.de. Zum Glück nähe ich viel mehr, als ich blogge! Und schon mehrmals durfte ich sogar für Meike einen neuen crafteln/stoxk-Schnitt probenähen, was mir immer sehr viel Freude bereitet hat.

Ninjashirt, Katti Rocksaum

Meike fragte in der Probenähgruppe, ob jemand Lust hat, an ihrem Onlinekurs teilzunehmen. Das Angebot fand ich spannend, also bin ich ins kalte Wasser gesprungen und habe einfach mal mitgemacht ohne jede Ahnung, was auf mich zukommt. Von dieser Erfahrung möchte ich euch heute etwas erzählen.

In dem Anfangswebinar haben wir uns als Gruppe kennengelernt

Leider habe ich das Anfangswebinar versäumt, konnte es mir aber nachträglich als Aufzeichnung noch anschauen. Dabei geht es in erster Linie darum Meike und die anderen Teilnehmerinnen, sowie das Prozedere des Kurses etwas kennenzulernen. Meike ist live zu sehen und zu hören, während alle anderen zuschauen und zuhören und in einer Chatfunktion Kommentar und Fragen schreiben können. Die sieht dann jeder unter dem Video. Nicht alle haben den Weg in die Onlinekonferenz sofort unproblematisch gefunden, aber es zeigte sich schon da, dass wir ein gutes Team sein würden, denn nicht nur Meike hat jede mögliche Unterstützung aus der Ferne angeboten, sondern es haben auch erfolgreich eingeloggte, den anderen Frauen den Weg gezeigt. Total lustig fand ich Meikes „Kennenlernspiel“, bei dem sie zwei Möglichkeiten vorgegeben hat und jede hat ihre Wahl in die Kommentare geschrieben. Also in etwa so: „Jersey oder Webware?“, „kürzen oder verlängern?“, „Kleid oder Hose?“. Dabei hat man schon einen kleinen Einblick bekommen, wer die anderen so sind.

In der geschlossenen Gruppe konnten wir uns austauschen und plaudern

Genauer vorgestellt haben wir uns dann in den nächsten Tagen in unserem virtuellen Klassenzimmer bei slack. Das ist ein total einfaches Programm, was wirklich jede schnell gemeistert hat. Für die verschiedenen Themen gibt es verschiedenen Bereiche, so bleibt es recht übersichtlich. Hier haben wir neben der Vorstellungsrunde natürlich vor allem unsere Antworten zu den Aufgaben besprochen und alle möglichen auftretenden Fragen geklärt. Und es wurde auch geplaudert! Nett finde ich bei slack auch die Möglichkeit mit einzelnen private Chats zu führen, nicht nur in der großen Gruppe.

Jede Teilnehmerin kann nach ihrem Zeitplan lernen

Alle zwei bis drei Tage gab es dann eine E-Mail mit einem kleinen Video, in dem Meike über den neuen Teil des Seminars spricht. Dazu ein schriftliches Skript mit allen wichtigen Infos zum Nachlesen. Hier werden auch die Aufgaben sehr verständlich gestellt. Diese konnte jede dann bearbeiten, wann es passt, ganz nach eigenem Zeitplan. Einige Aufgaben waren nur für uns privat gedacht, immer mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen natürlich. Andere Aufgaben haben wir gemeinsam in slack besprochen. Wobei „Aufgaben“ vielleicht falsch verstanden werden könnte. Hier gab es kein Richtig oder Falsch, es ging immer darum, sich mit dem Thema zu beschäftigen und sich darüber Gedanken zu machen.

Viel zu schnell waren wir am Ende des Kurses angelangt. Doch vorher haben wir noch in Lerntandems die letzte Aufgabe besprochen, um dann gut vorbereitet in das Abschlusswebinar zu gehen. Diesmal kam jede ganz gut mit der Technik klar und so konnten wir alle offenen Fragen klären und uns live voneinander und von Meike verabschieden.

Wertschätzender Umgang miteinander machte das lernen besonders

Auch wenn ich noch keine anderen Onlinekurse gemacht habe, konnte ich schnell erkennen, was das Besondere an dieser Art zu lernen ist. Wir haben zwar alle in verschiedenen Ecken von Deutschland allein zuhause die Aufgaben bearbeitet, doch durch das virtuelle Klassenzimmer bei slack haben wir immer sehr schnell eine Rückmeldung zu unseren Ergebnissen oder Fragen bekommen. Nicht nur Meike war während des Kurses gefühlt fast immer online für uns da, sondern alle in der Gruppe haben sich gegenseitig mit Antworten geholfen und meine eigenen Gedankengänge durch ihre Fragen und Ideen angeschoben und erweitert. Nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, die anderen zu kennen, auch wenn ich ihnen nie begegnet bin. Wie in der Nähkommunity üblich war der Umgangston immer freundlich und wertschätzend, so dass sich alle wohl gefühlt haben, soweit ich das beurteilen kann.

Ich darf vielleicht noch anfügen, dass ich mich schon für den Folgekurs „FBA*“ angemeldet habe, der morgen Abend startet…”

Vielen Dank an Katti Rocksaum für diesen anschaulichen Bericht. Ich freue mich sehr, dass sie genau das erlebte, was ich mir für meine Teilnehmerinnen vorgestellt habe. Mehr als 20 Jahre Erwachsenenbildung helfen mir natürlich, Inhalte didaktisch aufzubereiten, aber ein Onlinekurs ist eben nicht das Gleiche, wie ein Workshop, bei dem wir im gleichen Raum miteinander sind, um zu lernen. Ich bin begeistert davon, dass Onlinekurse es uns ermöglichen gemeinsam zu lernen, obwohl wir an ganz unterschiedlichen Ecken der Welt leben und ganz unterschiedlich freie Zeitfenster am Tag oder in der Woche haben. Mit einem Onlinekurs habe ich die Möglichkeit ganz vielen Frauen beizubringen, wie sie Schnittmuster zu Maßschnittmustern machen können. Dank Katti Rocksaums Bericht könnt ihr euch nun noch ein bisschen besser vorstellen, wie so ein Onlinekurs der crafteln akademie abläuft. Habt ihr noch Fragen dazu, dann beantworte ich sie gerne!

* Der Folgekurs von dem Katti Rocksaum spricht ist der FBA-Kurs “Nichts klafft mehr – mit einer FBA Platz für die Brust schaffen” in dem ich dir zeige,

  • wie du deinen Oberkörper vermisst, 
  • die richtige Größe auswählst, bei der du möglichst wenig anpassen mußt
  • wie du Weite für die Brust genau dort einfügst, wo du sie brauchst
  • wie du Oberteile nähst, die an Schultern und Ausschnitt gut passen
  • wie du ein Papierschnittmuster anpasst
  • und wie du ein angepasstes Schnittmuster dann nähst. 

Bei einer Zahlung mit Paypal bis 20 Uhr am 16.5.2018 ist es noch möglich, in den aktuellen Kurs einzusteigen. Ich freue mich auf dich!

💗 Vichy-Karo

Vichy Karo, Vichykaro, Gingham

(Werbung) Garngewebte Stoffe, lassen mein Herz höher schlagen! Es gibt so unendlich viele Stoff auf der Welt und klar, gibt es auch viele tolle Drucke, aber ein Stoff, in dem das Muster gewebt ist, ist doch hochwertiger und muß überhaupt nicht teuer sein! 

Bei einem garngewebten Stoff ist, wie der Name schon sagt, die Faser, die zu einem Garn versponnen wird gefärbt. Das Muster des Stoffes kommt zustande, weil unterschiedliche Garne miteinander verwebt werden. Gerade Karos lassen sich wunderbar weben, weil das Muster so gleichmäßig ist. Ich mag es sehr, wenn die Kett- und Schußfäden unterschiedliche Farben habe, so dass ein Muster entsteht, dass an den Kreuzungen der beiden Streifen etwas dunkler ist. Dadurch wirken diese Karos so plastisch!

Vichy-Karo – gar nicht kleinkariert!

Doch Karo ist nicht gleich Karo. Beim Vichymuster handelt es sich um kleine, gleichmäßige Karos. Typischerweise ist es eine Farbe in Kombination mit weiß. Es gibt aber auch Vichykaros, mit zwei Farben – einer helleren und einer dunklen Farbe. Dieses einfache, minimalistische Design, lädt einfach zum Kreativsein ein. Auch wenn es ursprünglich mal für Bettwäsche und so verwendet wurde und manche Menschen damit Tracht assozieren, würde ich so ein klassisches Muster niemals auf diese Verwendungsmöglichkeiten reduzieren wollen. Gerade dann, wenn das Muster mal ganz anders verwand wird, als klassischerweise damit in Verbindung gebracht, wird es erst spannend!

Vichy Karo, Vichykaro, Gingham

Früher fanden viele Leute solche Karos spießig, heute sind sie wieder im Trend und heißen neudeutsch Gingham. Mir gefällt, dass Webware wieder im Trend ist. Jersey ist ja schön und gut, aber Webware ist wunderbar, um gut passende Kleidungsstücke zu nähen, die aus sich selbst heraus Form haben. Und wenn das Tiptop in lässiger Form genäht wird, ist so ein Webwaretop herrlich luftig und mit dem Vichykaro sommerlich frisch.

Das Schnittmuster für das Tiptop bekommst du noch bis zum 24.5. gratis, wenn du dich über diesen Link für den Newsletter von crafteln anmeldest. 

Kennst du das Textillexikon “Stoff und Faden” von der bekannten Bloggerin Nahtzugabe? Auch sie schreibt dort etwas über den Klassiker “Vichykaro” und freundlicherweise, darf ich daraus dieses lange Zitat in meinen Blogbeitrag einfügen.

“Hätte Brigitte Bardot nicht 1959 in einem Kleid des französischen Designers Jacques Esterel aus weiß-rosa Vichykaro geheiratet, dieser Stoff wäre vielleicht noch lange nur mit Küchengardinen, Schürzen, Kinderkleidung und Tischdecken rustikaler italienischer Restaurants in Verbindung gebracht worden und würde uns hier nicht weiter interessieren. Aber der Glamour einer Bardot brachte den bescheidenen, ländlichen Stoff erst in die Klatschpresse und dann auf die Laufstege, und so wurde aus dem gewebten, zweifarbigen Blockkaro ein ernst zu nehmendes Material für Röcke, Blusen, Hemden und Kleider, das südfranzösisches Flair und eine gewisse unschuldige Verruchtheit ausstrahlt. Benannt ist Vichykaro nach dem französischen Kurort nordwestlich von Lyon, in dem dieser Karostoff aus gekämmter →Baumwolle in Schwarz-weiß und Dunkelbraun-weiß zuerst hergestellt worden sein soll. Nüchtern betrachtet handelt es sich bei Vichykaro um ein gewebtes Karo in Leinwandbindung, das durch abwechselnd weiße und farbige Kett- und Schussfäden entsteht. Beim Weben ergeben sich rein weiße, rein farbige und gemischt weiß-farbige Würfel, der Stoff sieht von beiden Seiten gleich aus. Pepitakaro ist ähnlich, aber in Köperbindung gewebt. Vichykaro ist ein leichter bis mittelschwerer Stoff, meistens aus →Baumwolle, wobei für Bekleidung auch Stoffe aus →Seide oder Chemiefasern hergestellt werden. Klassisches Vichykaro ist oft weiß-blau, weiß-rot oder weiß-schwarz kariert, mittlerweile gibt es aber auch Farbkombinationen wie hellgrün-dunkelgrün, gelb-orange, grau-schwarz, wobei die Karos von zwischen 3mm und 3 oder 4cm groß sein können. Bei großformatigem Vichykaro auf die Karoanschlüsse an den
Nähten achten.” aus dem Textillexikon “Stoff und Faden” S. 144 f von Constanze Derham (hier im Schnittmusterkiosk erhältlich)

Ja genau! In den 50er Jahren war Vichy-Karo schon mal modern, deswegen denke ich bei Vichy nicht an Trachten, sondern an enge “Zigarettenhosen”, mondäne Frauen und fröhliche Gesangseinlagen. Dabei, wenn ich recht darüber nachdenke, dann war meine Babywiege auch mit einem rotweißen Vichykaro ausgestattet.  An was denkst du bei Vichykaro?

Früher Tischdecke, heute Trend

Es ist echt super, dass der gut sortierte Stoff-Onlineshop Pepelinchen meinen Probenäherinnen und mir gewebte Baumwolle mit Vichy-Muster zum Probenähen der Tiptops zur Verfügung gestellt hat. (Du findest die Vichys unter Baumwolle/kariert) Denn gerade diese Einfachheit und Schlichtheit des Musters, hat ganz neue Ideen gezaubert, die ich euch in den nächsten Tagen noch gesondert vorstellen möchte.

Vichy Karo, Vichykaro, Gingham

Die Baumwollwebware mit Vichykaro findest du bei Pepelinchen in 13 Farben (!) für einen tollen Meterpreis von 7,20 € unter der Stoffe/Baumwolle/kariert und die passenden Patches / Applikationen gibt es dort auch. Ab einem Bestellwert von 30€ gibt es die Patches gratis dazu (so lange der Vorrat reicht). Weil ich dir die Materialquelle nenne, die die Stoffe aus den Fotos gesponsort hat, ist der Beitrag mit Werbung markiert. Der Link zum Onlineshop ist ein Affiliate-Link.

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Triff mich auf dem Nähcamp in Dortmund

(Werbung) Ich bin absolut begeistert von dem Konzept Onlinekurse, die es uns ermöglichen, gemeinsam zu lernen, obwohl wir hunderte Kilometer auseinander wohnen, und freue mich schon darauf, wenn am Mittwoch der Onlinekurs “Nichts klafft mehr” richtig losgeht, bei dem ich den Teilnehmerinnen zeige, wie sie mit Hilfe einer FBA (Full Bust Adjustment) Oberteile anpassen können, dass sie an Brust, Schultern und Ausschnitt gut passen. Doch das ist schon für Fortgeschrittene.

Vielleicht möchtest du erst einmal Grundlegendes lernen, um Schnittmuster für dich zu einem Maßschnittmuster zu machen? Dann komm in einen Einsteigerinnenworkshop von mir – die nächste Gelegenheit ist auf dem Nähcamp in Dortmund. 

Schnittmuster anpassen ist nicht schwer – ich zeige dir meinen pragmatischen Weg

Wer mich erst einmal kennenlernen und einen Einblick in meine Methode Schnittmuster anzupassen gewinnen möchte, kann auch erstmal einen Workshop bei mir besuchen. Den nächsten Einsteigerinnenworkshop gebe ich auf dem Nähcamp in Dortmund am Samstag, den 8.6.2018. Ich zeige dir dort, wie du richtig Maß nimmst, Maßtabellen verstehst, die richtige Größe auswählst und das Schnittmuster anpassen eigentlich nicht viel anderes ist, als ein Schnittmuster zu kontrollieren, an den richtigen Stellen aufzuschneiden und zu verschieben.

Nähcamps gibt es dieses Jahr noch in 6 Städten

Nähcamps* sind tolle Nähwochenenden von Elle Puls organisiert. Ist das nicht eine wunderbare Idee, sich ein ganzes Wochenende mit Gleichgesinnten zu treffen, gemeinsam zu Nähen, zu fachsimpeln und noch etwas mehr über das Nähen zu lernen? Ich liebe es, gemeinsam mit anderen Nähbegeisterten zu nähen!

Ein paar Nähcamps haben dieses Jahr schon stattgefunden: München, Dortmund, Kassel, Düsseldorf, Leipzig und Frankfurt könnt ihr dieses Jahr noch besuchen. Nicht nur in Dortmund, auch in Düsseldorf und Frankfurt werde ich mit Schnittmuster-Anpassen-Workshops mit dabei sein.

Hier sind die Termine weiteren Nähcamps 2018

6.7. bis 8.7. in München

8.6. bis 10.6. in Dortmund inkl. Workshop zum Thema “Schnittmuster anpassen” mit mir.

31.8. bis 2.9. in Kassel

5.10. bis 7.10 in Düsseldorf inkl. Workshop zum Thema “Schnittmuster anpassen” mit mir

9.11. bis 11.11. in Leipzig

30.11. bis 2.12 in Frankfurt inkl. Workshop zum Thema “Schnittmuster anpassen” mit mir

20 zusätzliche Minuten nur für dich

Auf dem Nähcamp in Dortmund biete ich zusätzlich zu meinem Workshop noch Einzelberatungen an. Du bringst ein Schnittmuster mit, das du gerne für dich anpassen würdest oder erzählst mir von deinen Passform-Problemen, die immer wieder kommen und dich schon länger ärgern und wir suchen gemeinsam nach Lösungen. Ich arbeite seit mehr als 25 Jahren als Coach, Beraterin und in der Erwachsenenbildung und kann sehr gut, sehr schnell Probleme erfassen und verstehen, was dahinter liegt. Melde dich für das Nähcamp an und buche eine Einzelberatung (zusätzliche Investition 35 €, Buchung per Mail an Elle Puls) dazu. Ich möchte dir sehr gerne dabei helfen, dir die Kleidung zu nähen, von der du träumst, denn ich bin fest davon überzeugt: gut passende Kleidung macht stark und schön!

* Die Links zu den Nähcamps sind Affiliatelinks. Wenn du sie klickst, bekommst du mehr Informationen über die jeweilige Veranstaltung. Meldest du dich über diesen Link an, bekomme ich eine kleine Provision für die Vermittlung. Deswegen ist dieser Beitrag mit “Werbung” gekennzeichnet. 

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