Ich wünsche mir zum Geburtstag von euch Feedback

Morgen ist es soweit, Der Schnittmusterkiosk feiert Geburtstag! Ich bin schon ganz aufgeregt!

Wie das bei Geburtstagen so ist, darf sich das Geburtstagskind etwas wünschen. Deswegen wünsche ich mir von euch Feedback zu unseren Schnittmustern. Wer bereits ein crafteln-Schnittmuster genäht hat der möge mir doch bitte folgende 3 Fragen beantworten und ein schönes Bild oder zwei an fragen ät crafteln .de mailen.

  1. Was hat dich an dem Schnittmuster angesprochen?
  2. Was zeichnete die Qualität des Designs aus?
  3. Wie gut bist du mit der Anleitung zurecht gekommen und was war hilfreich?

Unter allen, die mir eine Mail mit Antworten und Bild an fragen @crafteln.de schicken verlose ich Überraschungspakete und Gutscheine.


Die Gewinnerinnen werden am 14.9.2017 bekannt gegeben.

Probenäherinnen gesucht

Für das nächste Schnittmuster suche ich noch Näh-Bloggerinnen, die Lust haben, einen Schnitt auszuprobieren und Fotos von „dem Ding“ zu machen, die auf dem eigenen Blog gezeigt werden und die ich auch auf meinem Blog bzw. im Shop benutzen darf. Wenn mir ein Foto besonders gut gefällt, frage ich an, ob ich es für das Deckblatt des Schnittmusters verwenden darf.

Was wir dieses Mal probegenäht?

Es handelt sich um Accessoire. Huch? Ja!

Wie funktioniert das Probenähen:

Dir sollte es möglich sein im Laufe des Oktobers kurzfristig nachdem du das Schnittmuster bekommen hast, das Ding zu nähen, zu fotografieren und einen Blogbeitrag zu schreiben, denn geplant ist der Verkaufsstart des Schnittmusters Ende Oktober. Du bekommst ein digitales Schnittmuster von mir und die noch nicht zu 100% fertige Anleitung, zu der ich noch Feedback brauche. Du veröffentlichst deinen Blogbeitrag erst, wenn ich den Startschuss gebe, wenn der Erstverkaufstag definitiv fest steht.

Wir kommunizieren als Probenähgruppe ausschließlich auf Slack. Das ist ein einfach zu verstehendes Kommunikationstool, das auf dem PC, aber auch mobil auf Telefon oder einem Tablet benutzt werden kann. Ich helfe dir gerne dabei, wenn du am Anfang Schwierigkeiten damit haben solltest, was ich nicht glaube! Keine Kommunikation nach der Aufnahme ins Probenähteam per Mail – alle Probenäherinnen sollen alle wichtigen Informationen bekommen und später noch nachlesen können. Von Außen kann niemand lesen, was wir auf Slack austauschen. In Slack ist es möglich, Direktnachrichten mit mir auszutauschen, die die anderen nicht sehen können.

Was mußt du für dieses Probenähen mitbringen?

  • Du hast einen Blog
  • Du hast viel Erfahrung im Taschen nähen oder noch nie eine Tasche genäht.
  • Du brauchst festen Stoff für dieses Ding, die genau Menge kenne ich noch nicht, aber irgendwas zwischen 1 und 2 m – besonders toll ist es, wenn der Stoff von beiden Seiten schön ist.
  • Du brauchst jemand, der dich vor einem möglichst neutralem Hintergrund fotografiert – es wäre schön, wenn dich das Fotografieren nicht zu sehr stresst 🙂
  • die Adresse deines Blogs, damit dich dich schon mal kennenlernen kann.
  • Du bringst die Bereitschaft mit, dich auf das Kommunikationstool Slack einzulassen.
  • Du kannst Geheimnisse für dich behalten.
  • Du hast Abenteuerlust neue Schnittmuster auszuprobieren und Freude darin, ein Start-up zu unterstützen.

Wenn dich das anspricht, dann schreibe mir eine Mail an fragen @ crafteln.de. Ich freue mich auf dich!

Warum Schnittmuster anpassen?

Letztens erzählte ich euch, dass sich „Schnittmuster anpassen“ zu meinem Lieblingsthema entwickelt hat. Aber warum? Wie kam das? Als ich über diese Fragen nachdachte, merkte ich, das das eigentlich sogar zwei Fragen sind, je nachdem, wie ich die Frage in der Überschrift lese. Also gibt es auch zwei Antworten. 

Warum Schnittmuster zu Maßschnittmustern machen?

Na, diese Frage beantwortet sich eigentlich von selbst. Der Unterschied zwischen einem Schnittmuster und einem Maßschnittmuster ist der, das Zweiteres genau für den Körper passt, für den genäht wird. Das kann nur besser sein.

Als ich begann, Kleidung für mich zu nähen, träumte ich von einer Tunika, die die Linien meines Körpers mit Teilungsnähten nachzeichnet, mich dort sanft umschmeichelt, wo ich nicht möchte, das alle genau hinschauen. Eine Tunika, die weibliche Form hat und mit ihrer Silhouette meine weibliche Figur unterstützt. Meine Nähkurslehrerin und ich schafften das auch durch Anprobieren und Abstecken, die Tunika trug ich gerne, (auch wenn ich heute denke, das Bewegungsfreiheit für die Arme doch auch ganz schön gewesen wäre). Mein Problem war aber: sie konnte (oder wollte) mir nicht erklären, wie ich die Änderungen auf dem Schnittmuster anzeichne, um wiederholbare Ergebnisse zu bekommen. Frustriert verließ ich diesen Nähkurs.

Jetzt, Jahre später, weiß ich nicht nur, wie es geht, solche Änderungen am Schnittmuster zu machen und gebe dieses Wissen gerne weiter, ich habe vor Allem die Erfahrung gemacht, wie großartig es ist, maßgeschneiderte Kleidung zu tragen! Kleidung, die gut passt, Kleidung, in der wir uns bewegen können, Kleidung, die unsere Vorteile betont, gibt so viel Sicherheit. Sie macht uns stark, weil wir uns schön fühlen.

Es ist nicht ganz einfach, von den Körpermaßen zum angepassten Maßschnittmuster zu kommen, aber frau kann es lernen! Außerdem habe ich festgestellt, dass jede Änderung, die irgendwas mit unseren Maßen zu tun hat (sei sie auch noch so zögerlich), das Ergebnis schon derart verbessert, dass es wirklich Quatsch wäre, sie nicht vorzunehmen.

Warum ist „Schnittmuster anpassen“ zu meinem Lieblingsthema geworden?

Ehrlich gesagt, passe ich auch nicht gerne Schnittmuster an. Genau wie ihr, möchte ich mit neuem Stoff oder/und neuem Schnitt auch am liebsten sofort loslegen und am nächsten Tag das fertige Kleidungsstück anziehen. Einem Schnittmuster vor dem Zuschnitt Aufmerksamkeit zu schenken, ist ebenso lästig wie der Zuschnitt selbst. Aber ohne Zuschnitt kein genähtes Kleidungsstück und ohne Anpassungen des Schnittmusters kein gut sitzendes Kleidungsstück. Es nützt also nix, keine Lust auf diesen Umweg zu haben! 

Nachdem ich mein Buch „Nählust statt Shoppingfrust“ geschrieben hatte, war mir klar, dass das Buch zwar fertig, aber das das im Prinzip erst der Anfang ist. Wenn ich Frauen Mut mache, ihre Kleidung selbst zu nähen, dann reicht es nicht, wenn ich sie mit diesem Buch zu den ersten Schritten ermutige und sie dabei begleite. Es reicht nicht, über gute Passform zu sprechen und anzudeuten, wie diese erreicht wird. Es braucht genaue Informationen wie das zu erreichen ist. Deswegen gab es kurz nach Erscheinen dieses Buches die Blogserie „Schnittmuster anpassen“. Die Blogserie war ein super Anfang, Wissen zu sammeln und zu teilen. Aber ich muß zugeben, das Ganze ist noch etwas ungeordnet und die Bilder sind wirklich keine Schönheiten. Das geht noch besser, aber erstmal besser als nix!

In den letzten 20 Jahren habe ich viel unterrichtet. Ich mag es sehr gerne, Wissen nicht nur zu sortieren, sondern auch so aufzubereiten, dass es für andere leicht zugänglich ist. Deswegen gebe ich so gerne Workshops zum Thema „Schnittmuster anpassen“. Bücher schreiben liebe ich ohnehin – da war es schnell klar für mich, dass das mein nächstes Buchthema wird. Wenn alles so geht, wie geplant, erscheint das neue  Buch Oktober 2018. In den letzten Monaten habe ich das Thema „Schnittmuster anpassen“ immer wieder von allen Seiten beleuchtet und durchdacht. Mittlerweile gehört es einfach zu meinem Leben dazu und ich habe große Freude daran, das, was ich darüber weiß, weiter zu geben.

Deswegen wird dieses Thema hier auf dem Blog wieder eine größere Rolle spielen. Blogbeiträge sind keine Buchtexte und ersetzen keinen Kurs, aber ich finde das Thema so wichtig, dass ich gar nicht anders kann, als das, was ich darüber weiß zu teilen. Ich freue mich darauf, ein zweites Mal, nach der Blogserie vor mehr als einem Jahr, das Thema mit euch gemeinsam anzugehen. Bloggen ist so toll, ich liebe es, wenn ihr das, was ich schreibe, mit euren Ideen ergänzt. So werden wir alle zusammen noch ein bisschen schlauer!

Meine Motivation ist klar. Seid ihr auch motiviert? Habt ihr Lust auf das Thema? Nächstes Woche lege ich los. Diese Woche bin ich noch schwer mit den Vorbereitungen für das Event zum Geburtstag des Schnittmusterkiosks beschäftigt, aber ich scharre schon mit den Füßen, endlich wieder hier mehr zu schreiben. Hach, ich freue mich schon darauf!

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Neu: Walk im Schnittmusterkiosk

 

Na, schon in Stimmung für die Herbstgarderobe? Oh wie schön, denn ich habe nun tolle Walkstoffe im Schnittmusterkiosk zu bieten. Es sind die gleichen Qualitäten, die auch bei stokx verwendet werden, es gibt allerdings ein paar Farben mehr zur Auswahl, als in der Kollektion stokx.

Wir haben zwei Qualitäten Walk, mit einem geringen Preisunterschied. Der Walk zu 22 €/m  ist aus der wertvollen Erstschur der Schafe und damit etwas edler. Neuseeländische Schäfchen spenden die Wolle, die dann in einem Familienbetrieb in Italien, in der Nähe von Florenz, zu einem Walkstoff verarbeitet wird. Unser Walk kommt deshalb aus Italien, weil es dort eine große Nachfrage der italienischen Designer nach edlen Wollstoffen gibt. Bei der zweiten, etwas günstigeren Qualität zu 20 €/m, gibt es zusätzlich tolle modische Farben – wir haben bei der Auswahl darauf geachtet, dass der Walk angenehm und nicht so kratzig ist, wie es günstiger Walk oft ist.

Der Walk im Schnittmusterkiosk ist perfekt für den Stadtmantel. Da der Stadtmantel weitesgehend ungefüttert gearbeitet wird (er hat nur in den Ärmeln Futter und Belege aus einem anderen Stoff an den Schulterblättern), ist es wichtig, dass der Walk nicht so dünn ist, dass die Nahtzugaben durchscheinen. Bei meinem weißen Mantel ist das leider so, um euch vor diesem Ärger zu bewahren, habe ich mich gegen die Aufnahme weißen Walks entschieden. Aber dafür gibt es auch das tolle Curry, das Ella Mara auf dem Deckblatt des Schnittmusters zeigt und 12 weitere schöne Farben!

 

Walk im Schnittmusterkiosk

Passendes Nähgarn und Drucknöpfe haben wir auch!

Zu den Walkstoffen farblich passend gibt es nun auch Nähgarn. Es handelt sich um Rollen von 1000 m Coats epic No. 120, also in der Stärke 120. Das qualitativ hochwertige Garn, kann sowohl für feine als auch dicke Stoffe eingesetzt werden. Das jeweilig passende Garn ist in der Beschreibung des Walks der jeweiligen Farbe verlinkt. Nach und nach werde ich diesen Service auch für die anderen Stoffqualitäten nachreichen. Das Nähgarn gibt es natürlich in vielen tollen Farben, aber im Schnittmusterkiosk wird es nur Farben geben, die zu den verfügbaren Stoffen passen.

 

Außerdem gibt es für den Stadtmantel auch genau die Druckknöpfe, die im Atelier stokx verwendet werden. Ihr könnt größere oder kleinere Druckknöpfe und zwischen den Farben gold, silber und anthrazit wählen. Für euer Stadtmantelprojekt braucht ihr dann nur noch einen zweiten Stoff für die Blende und die Belege sowie passenden Futterstoff. Wenn ihr aber das Schnittmuster, Walk, Garn und Druckknöpfe habt, könnt ihr schon mal loslegen, denn Blende und Ärmelfutter kommen erst in den letzten Schritten.

Der Stadtmantel ist der perfekte Begleiter für die Übergangsjahreszeit. Da Walk ein tolles Material ist, das sich gut verarbeiten lässt, ist er auch relativ schnell genäht. Im Frühling gab es einen Stadtmantel-Sew-Along, dort *klick* findest du jede Menge zusätzliche Informationen zu der Nähanleitung und deinem Stadtmantelprojekt steht nichts im Weg.

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Noch im Sommermodus oder schon in Herbstvorfreude?

Wahrscheinlich kennt ihr das. Ich finde, der August ist ein ganz doofer Monat für das Nähen. Jedes Jahr im August frage ich mich, ob es sich noch lohnt, Sommerkleider zu nähen. Wird das Kleid rechtzeitig fertig, bevor es Herbst wird? Lohnt es sich noch? Gleichzeitig ist es zu warm, um sich jetzt schon mit den Herbstfarben zu beschäftigen und die Vorstellung, mit wärmenden Wollstoffen zu arbeiten verursacht bei mir schon Schweißausbrüche.

Das Ming-Vasen-Kleid ist so eine Kandidatin. Das nähte ich für eine Hochzeit am 31. August. Als ich es dort trug, war es zwar warm und der Stil des Kleides passte zu der Feier, doch irgendwie war ein weißgrundiges Muster plötzlich falsch. Ich liebe dieses Kleid, aber es ist ein Kleid für Juni und Juli. Ende August muß es eingemottet werden. Dann doch lieber so warmen Farben, wie ich sie heute trage.

Seid ihr schon bereit für die Herbstgarderobe?

Doch irgendwann kommt ganz plötzlich dieses Herbst-Sachen-haben-wollen-Gefühl. Auf einmal kann es nicht schnell genug gehen. Dünne Jerseykleider fühlen sich auf einmal komisch an, weißgrundige Muster gehen auf einmal gar nicht mehr. Auf einmal bekommen wir Sehnsucht nach dunklen Farben, nach neuen Silhouetten und finden es gar nicht mehr absurd, sich um ganz andere Stoffqualitäten zu kümmern, als noch vor ein paar Wochen. Bei mir kommt der Umschwung meist im September.

Dieses Jahr fällt der Schulanfang nach den Sommerferien auf den 31. August. Na das passt ja! Heute bin ich den ersten Tag nach gefühlten Ewigkeiten wieder im Büro, nachdem ich wochenlang mit der Familie und Handwerkern an der Backe versuchte, von zu Hause aus zu arbeiten. Auch wenn ich noch nicht in Nähstimmung bin, in Arbeitsstimmung bin ich ganz gewaltig, denn ich liebe meinen Job. Seid gespannt, was als nächstes kommt!

Let’s Party – der Schnittmusterkiosk hat bald Geburtstag (Teil1)

Ich kann es kaum glauben, es gibt den Schnittmusterkiosk schon fast ein ganzes Jahr. Letztes Jahr, Anfang September startete ich mit zwei Schnittmustern. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich zwar endlich, wie frau Schnittmuster produziert, aber noch nicht weiter, wohin die Reise geht.

Sie werden so schnell groß …

Mittlerweile ist es eine ganze Kollektion an Schnittmustern, passende Stoffe, Bücher, Workshops und Nähzubehör. Das Sortiment wird noch weiter wachsen. Lasst euch überraschen.

Jedenfalls gäbe es das alles nicht ohne euch! Ihr habt am allerersten Eröffnungstages des Schnittmusterkiosk gekauft, ohne zu wissen, ob unsere Schnittmuster was taugen. Und ihr habt uns auf eine sensationelle Art und Weise über das Jahr die Treue gehalten und habt unsere Schnittmuster genäht. Vielen Dank für eure tolle Unterstützung!

Das muss gefeiert werden!

Mit wem könnte ich das besser feiern, als mit Euch! Deswegen verlose ich Eintrittskarten für die Party.

Ich weiß, ihr seid möglicherweise weit weg – aber vielleicht hat die eine oder andere trotzdem Lust, nach Hamburg zu kommen? Die Party findet fußläufig entfernt vom Bahnhof-Altona statt. Na, wie schauts aus, das ist doch wirklich gar nicht so schwierig, oder?

Wir machen eine richtige „Mädchenparty“ mit Klamotten probieren (nach unseren Schnittmustern genäht natürlich!), Kaffee und Prosecco, mit schön machen (ich hab eine Visagistin engagiert),  Fotos machen (die wunderbare Monika Lauber macht Fotos) und Spaß haben. Die Vorbereitungen sind so aufregend! Frau Masulzke und ich haben uns tolle Sachen ausgedacht und im Büro stapeln sich schon die Pakete. Es wird ein ereignisreicher Nachmittag und du wirst nicht nur mit schönen Erinnerungen nachhause gehen!

Wer an der Party teilnehmen möchte, schreibt mir einen Kommentar hier unter diesen Blogbeitrag oder eine Mail an fragen ät crafteln punkt de. 


Einsendeschluss ist der 27. August 2017.

Bei mehr Anmeldungen als Partyplatz entscheidet das Los. Wenn Du auf die Party kommst, erklärst du dich einverstanden, dass ich Fotos von Dir veröffentlichen darf (natürlich nur die Schönen!). Dafür bekommst Du anschließend auch alle (schönen) Fotos von Dir zur freien Verfügung. 

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Vortrag auf der Maker Faire in Hannover am 27.8. um 14.20 Uhr

Nachdem ich letztes Jahr zweimal auf der Maker Faire Vorträge gehalten habe, wurde ich auch für dieses Jahr wieder angefragt. Meinen neuen Vortrag halte ich zum ersten Mal Ende August auf der Maker Faire in Hannover. 

Die Maker Faire ist ja ein bisschen eine „Jungsveranstaltung“ (der Link führt zu einem Blogbeitrag, in dem ich von meinem Besuch auf der Maker Faire letztes Jahr berichtete), aber das ist gar nicht so gewollt. Frauen sind dort sehr willkommen und die VeranstalterInnen freuen sich, wenn dort mehr Frauenthemen auftauchen. Falls Ihr bei einer Maker Faire gerne etwas machen wollt, dann scheut euch nicht euch zu vorzustellen! Bezieht euch gerne auf mich.

Mein neues Vortragsthema

„Hack it! So wird dein Projekt zu DEINEM Ding!“


Ohne Anleitung einfach drauf los basteln – das liegt nicht jeder. Viele MakerInnen nutzen gerne Anleitungen oder sogar fertige Materialkits für ihr Projekt. Doch eine Anleitung, ein Rezept oder auch ein Materialkit sind kein Gesetz. Du darfst etwas ändern! Erst, wenn du anfängst zu überlegen, was du ändern könntest, erschaffst du etwas, was wirklich zu dir passt. Wozu sind Anleitungen da, welchen Nutzen bieten sie, was können wir anpassen, was gibt es dabei zu beachten und was macht das mit uns?

Meinen Vortrag halte im am Sonntag, den 27.8. um 14.20 Uhr auf der Maker Faire in Hannover .

Betriebsferien vom 8.8. bis zum 20.8.

Betriebsferien

Urlaub muß auch mal sein. Da ich in den Ferien wirklich Zeit für die Familie haben möchte, habe ich mich dazu entschlossen, den Schnittmusterkiosk für 12 Tage Ruhen zu lassen und mal wirklich Pause zu machen. Ihr könnt zwar in der Zeit vom 8.8. bis zum 20.8. etwas bestellen, aber es wird nichts verschickt. Falls ihr also dringend noch ein Schnittmuster, dazu passenden Stoff, Bücher oder Nähzutaten braucht, solltet ihr das HEUTE bestellen!

Schnittmuster im DIN A4-Format zum Zusammenkleben mit Anleitung können in dieser Zeit auch weiterhin bestellt und bei einer Zahlung mit Paypal sofort heruntergeladen werden.

Damit euch die Zeit ohne mich nicht zu lang wird, könnt, verschicke ich am 17.8. einen Newsletter – falls ihr euch dafür noch nicht eingetragen habt, dann könnt ihr das auch jetzt noch tun. Eine Überraschung habe ich noch für euch, während meiner Abwesenheit. Watch out!

Video-Experimente

Video teaser

Ich habe zur Zeit Lust, etwas herumzuspielen und habe mich mal wieder an einem Videodreh probiert. Ihr erinnert euch zwei „größere Videoprojekte“ habe ich noch auf Halde, die ich mal auf Youtube hochspielen will und für die mir noch das „hübsch machen“ fehlt: ich brauche noch nen kleines Liedchen für das Intro und so. Und dann experimentierte ich ein paar mal mit Instagram-Stories, die ich mag, weil sie so trashig sind. Jetzt dachte ich, dass ein Facebook-Video vielleicht ein Mittelding zwischen Instagram-Trash und Youtube sein könnte und habe vorhin kurz und schmerzlos was in die Kamera geplappert und in der „Crafteln | Schnittmuster | nähen“ -Facebookgruppe hochgeladen.

Wollt ihr mal schauen, dann kommt in die Gruppe? Wie gefällt euch so ein Video?

Mein Lieblings-Sommerkleid

Knitterkleid ungeknittert in Waxprint

Wer mir auf Instagram folgt, kennt es schon: mein absolutes Lieblingskleid für diesen Sommer, ein ungeknittertes Knitterkleid aus Waxprint. Zwischendurch war es mir sogar schon peinlich, dass es auf jedem zweiten Bild und fast allen Instagram-Stories zu sehen war. 🙂

Ganz leicht: selbstgemachte Mini-Ärmelchen

Was macht das Kleid zu einem Liebling? Ich habe nochmal mit den Ärmeln experimentalisiert und finde diese Miniärmelchen nun perfekt. Wenn ihr das nachmachen wollt. unter dem Arm, sind meine Ärmelchen nur ca. 2-3 cm lang. Abgeschnitten habe ich es so, dass der verlängerte Ärmelabnäher und die Saumkante einen rechten Winkel bilden.

Petrol und für den Sommer ein hellerer Ton, der ins Türkis geht, ist meine absolute Lieblingsfarbe. Die Farben des Musters passen perfekt für sonnige, heiße Tage und deswegen sind die Ärmelchen auch so perfekt für dieses spezielle Kleid. Der afrikanische Waxprintstoff ist zwar vergleichsweise steif für einen Baumwollstoff, aber dadurch kommt ordentlich Luft von unten unters Kleid. Ich empfinde ihn als eher kühlend. Und dank des aufregenden Musters ist es auch nicht wirklich notwendig, da Kleid zu bügeln. Sehr praktisch!

Im Sommer perfekt: V-Ausschnitt mit Beleg statt Kragen

Naja und dann der schwingende Saum, die Taschen, der genau richtig große Ausschnitt – einfach perfekt! Wie du einen Beleg für den Halsausschnitt des Knitterkleides statt des Kragens machst, habe ich hier in einem Tutorial gezeigt.

Ich liebe, liebe, liebe dieses Kleid und bin so froh, dass ich es rechtzeitig genäht habe, bevor sich der Sommer (welcher?) dem Ende zuneigt und ich mich bei jeder Nähgelegenheit frage, ob es sich noch rentiert, ein Sommerkleid zu nähen. Welch großes Glück, dass ich dieses Lieblingskleid so oft anziehen kann!

Und wie toll, dass Frau Masulzke und Frau Undiversell bei unserem Ausflug nach Lübeck so viel Geduld mit mir und meinem Wunsch nach Fotos hatten. Dankeschön! Das war so herrlich – eigentlich sollte frau viel öfter Ausflüge mit Freundinnen machen!

Das Schnittmuster für das Knitterkleid bekommst Du hier –> *klick*