Ein Video-Plausch über Nähen und Schnittmuster anpassen

Habt ihr schon gesehen? Elle Puls plaudert jetzt immer Donnerstag abends live mit Gästen in ihren Instagram-Stories. Als sie mich fragte, ob ich Lust hätte, das mal mit ihr auszuprobieren, war ich natürlich dabei.  Es wurde ein netter Plausch unter nähbegeisterten Kolleginnen und wenn ich nicht am Ende das große Armzittern bekommen hätte, weil ich mein Telefon in der Hand hielt, statt es irgendwo aufzustellen, hätten wir auch noch stundenlang weiter über Schnittmuster, Schnittmuster anpassen und nähen reden können.

Live waren fast 50 Frauen dabei und stellten uns über den Chat auch die eine oder andere Frage, die wir natürlich beantworteten. Falls du es verpasst haben solltest, kein Problem. Hier ist das Video:

 

Und falls du heute Abend noch nichts vor hast. Heute Abend um 20.15 Uhr plaudert Elke mit Lara von 1000.Stoff auf Instagram.

 

 

Hinter den Kulissen im Februar

Hurra, endlich ist es soweit. Verheiratet bin ich schon lang, was kann es denn dann sein? Ja, ich habe einen Buchvertrag unterschrieben. Ich freue mich wie Bolle, so einen tollen Verlag für mein Herzensprojekt gefunden zu haben. Ihr könnt euch schon denken, worum es geht. Anfang Oktober soll das Buch fertig sein und obwohl es schon viel Text gibt, ist doch noch eine ganze Menge dafür zu tun!

Dass ich nebenher zur Zeit viele Workshops gebe, passt perfekt. Die Workshops auf dem Nähcamp in Hamburg und die Workshops auf der Stoffmesse haben mir gezeigt, wie groß das Interesse für das Thema Schnittmuster anpassen ist. Das freut mich natürlich wie Bolle! In so einem zweistündigen Workshop kann ich natürlich nicht alles zeigen und danach ist alles gut, aber ich glaube, ich habe in den letzten Wochen vielen Frauen Mut gemacht, es wenigstens zu versuchen ein Schnittmuster zu einem Maßschnitt zu machen und sie für ihre ersten Schritte dazu ausgerüstet. Übrigens für das Nähcamp in Bremen und meinem Workshop* dort, könnt ihr euch auch noch kurzfristig anmelden. Am Freitag geht es los!

(*Affiliate Link zum Nähcamp – wenn du dich über diesen Link anmeldest, bekomme ich eine kleine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten)

Mit meiner langjährigen Kooperationspartnerin Karin Schell vom Online Shop Roter Faden auf der Stoffmesse in Hamburg

Mir macht es total Spaß, zu unterrichten, deswegen war ich auch total unglücklich, den Onlinekurs „Auf Nummer sicher“ verschieben zu müssen. Es gab eine Terminkollision und rückblickend gesagt: dank dieser Terminkollision habe ich erst festgestellt, dass ich mir da etwas zu viel in den Kalender geschrieben hatte. Manchmal vergesse ich selbst, dass ich noch ein kleines Start-up bin und die allermeisten Sachen einfach selbst machen muß. Ich habe so viele Ideen und Projekte, das ist gar nicht so leicht zu managen. Jetzt ist der Kurs auf den 16.3. verschoben worden und das fühlt sich gut an. Vielleicht ist da ja sogar für die eine oder andere von euch ein noch viel passenderer Termin?

In diesem Zusammenhang habe ich mich natürlich gefragt, wie ich das kommunizieren soll. Ich finde ehrliche und schnelle Information sehr wichtig. Deswegen habe ich am Freitag nachmittag schnell gehandelt und nicht gemauschelt, obwohl sich das in diesem Moment wie ein Versagen anfühlte und ich so wütend auf mich war. Da aber eigentlich am Freitag der Frühbucherinnenrabatt ausgelaufen wäre, befürchtete ich noch mehr angemeldete Teilnehmerinnen, die ich hätte enttäuschen müssen. Das wäre auch nicht richtig gewesen. So hat sich nun die Möglichkeit, dir einen Frühbucherrabatt für „Auf Nummer sicher“ zu erhaschen bis zum 1.3. verlängert. Nach all dem Auf und Ab der Gefühle, fühlt sich das jetzt für mich richtig an und jetzt freue ich mich auch wieder auf den Onlinekurs.

Auf der Messe habe ich mir übrigens den Mund fusselig geredet darüber, was ein Onlinekurs überhaupt ist. Ist euch das klar? Habt ihr meinen Blogbeitrag vom letzten Jahr dazu gelesen? Ich glaube, ich muß da aktuell noch mal was dazu schreiben, denn z.B. Facebook nutze ich ja gar nicht mehr dafür und mittlerweile  ist mir auch noch klarer geworden, was an dem Konzept so cool ist.

Könnt ihr euch vorstellen, wie so ein betreuter Gruppenkurs über das Internet abläuft? Klingt das interessant für euch? Mir ist schon klar, dass so ein Onlinekurs etwas ganz anderes ist, als ein Workshop, aber ich sehe verdammt viele Vorteile darin, über einen längeren Zeitraum, wann es mir passt, von der Couch aus zu lernen. Doch ich habe das Gefühl, dass sich das Konzept Onlinekurse erst noch ein bisschen rumsprechen muß, weil viele Menschen sich das noch gar nicht so recht vorstellen können. Genau deswegen mache ich auch immer mal wieder kostenlose Webinare. Das ist eine gute Möglichkeit, um mal auszuprobieren wie es sich anfühlt, mich im Video zu erleben. Nächste Woche wollte ich mal wieder live gehen, aber ich weiß noch nicht wann und zu welchem Thema. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Jetzt heißt es erstmal schreiben, Korrektur lesen, schreiben und noch mehr schreiben. Aber das mag ich ja. Und dann wartete ihr ja auch noch auf die neuen Schnittmuster. Ja, da bin ich auch noch dran. So entspannt rumliegen, wie die Maßbänder nach dem Workshop ist nicht. Weiter gehts!

By the way: ich freue mich übrigens auch über Kommentare hier im Blog. Ich bekomme irre viel Spam. Aber kaum Kommentare. Liegt es an WordPress?

MerkenMerken

Onlinekurs „Auf Nummer sicher“ auf März verschoben

Der Onlinekurs „Auf Nummer sicher“ startet nicht wie vorgesehen am 23.2.2018. Leider musste ich den Kurs wegen eines Terminirrtums, d.h. zwei Terminen von mir zum gleichen Zeitpunkt, um 3 Wochen verschieben. Damit der Kurs in der konzipierten Dauer und Intensität stattfinden kann, habe ich mich schweren Herzens zu dieser Planänderung entschieden.

Die neuen Kursdaten sind:

16.März.2018 bis 26.März.2018

Am 16.März startet der Kurs um 20.30 Uhr mit einem Live-Webinar. Der Kurs endet offiziell mit einem Webinar am 26.März um 20.30 Uhr. Der Kursraum ist danach noch bis zum 29.März geöffnet.

Die bereits angemeldeten Teilnehmerinnen sind informiert. Es tut mir sehr leid, den Kurs verschieben zu müssen. Aber vielleicht findet sich die Eine oder Andere, der der neue Termin sogar besser passt und am Ende sind alle zufrieden. Das wäre natürlich das allerbeste!

MerkenMerken

MerkenMerken

Herrlich, wenn es passt!

Das ist mein erstes maßgeschneidertes Kleid aus dem Januar 2012 – heute angezogen und im Spiegel fotografiert

Im Februar habe ich jedes Jahr eine große Rosa-Liebe. Wahrscheinlich kann ich die dunkle Jahreszeit einfach nicht mehr ertragen. Rosa ist hell und frisch und fühlt sich einfach gut an. Das führte dazu, dazu, dass ich heute das diese Saison noch nicht getragene, vor vielen Jahren genähte rosa-braune Trägerkleid aus dem Kleiderschrank zog und es freudig anzog.

 

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich 2012 dieses Kleid nähte. Das Schnittmuster hatte ich aus dem Buch Passt von Jörg Schwanz. Es enthält eine CD mit einem Programm, mit dem du die zwei Schnittmuster in dem Buch zu Maßschnittmustern machst, in dem du deine Maße eingibst. Schon, als ich erste Bilder im Entstehungsprozess zeigte, kam die Rückmeldung „das passt besser, als alles, was du vorher genäht hast“. Ich hatte das Gefühl, einen Zauberstab entdeckt zu haben.

Deine Maße sind die halbe Miete

Heute weiß ich, warum ich dieses Glücksgefühl hatte und was das Kleid so besonders macht. Es war das erste Kleid in meiner Nähkarriere, bei der meine Brust an der richtigen Stelle genügend Weite hatte. Es beulte nicht über der Brust, es spannte nicht an der Brust. Das Kleid und meine Brust sind ein gutes Team und passt auch nach 6 Jahren noch erstaunlich gut.

Mein Schluß daraus ist ganz einfach: Maßschnittmuster sind toll, aber es ist keine Kunst, ein Schnittmuster zu deinem Maßschnittmuster zu machen. Was das Schnittmusterprogramm in diesem Buch kann, kannst du auch. Das Aufwendigste ist nämlich das Messen! Du mußt einfach nur dort Weite einfügen, wo dein Körper im Kleidungsstück Weite braucht. Genau dort. Wo das ist, das kannst du Messen: an deinem Körper und im Schnittmuster. Und wie das Messen und Anpassen geht, das kann ich dir zeigen. Dafür gibt es die Kurse der crafteln akademie.

Wähle die richtige Größe, bei der du so wenig wie möglich anpassen mußt

Bis zum 1.3. gibt es den Onlinekurs „Auf Nummer sicher – aber jetzt wählst du immer die richtige Größe für dein Nähprojekt“, der am 16.3. startet noch zum Frühbucherinnenpreis. Dort lernst du nicht nur, wie du misst und wie du Maßtabellen aufgrund deiner Messergebnisse interpretierst. Ich zeige dir, wie du die richtige Größe auswählst mit der du möglichst wenig anpassen mußt und du weißt anschließend, was du am Schnittmuster ändern kannst. Das ist der erste große Schritt zu Maßschnittmustern. Ich würde dich gerne an die Hand nehmen und dir Mut machen, denn es ist leichter, als du vielleicht denkst. Vielleicht sehen wir uns im Kurs? Wenn du Fragen zu dem Onlinekurs hast, schreibe mir eine Mail an fragen @ crafteln.de.

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Valentinstag-Spezial: Onlinekurs für Nähfreundinnen

Mein Onlinekurs „Auf Nummer sicher – aber jetzt wählst du immer die richtige Größe für dein Nähprojekt“ startet am 16.3.. und weil ich heute irgendwohin mit meiner Liebe muß, weil ja schließlich Valentinstag ist, dachte ich, ich gebe sie einfach euch 🙂

In meinem Webinar gestern zum Thema „Messen“ war die allererste Frage: „Wie kann ich mich alleine vermessen?“ Tja, was soll ich dazu antworten. Grundsätzlich ist es IMMER besser, wenn du von einer anderen Person vermessen wird, die wirklich darauf achtet, dass alle waagrechten Maß wirklich waagrecht sind und alle senkrechten Maße wirklich senkrecht. Aber andererseits ist natürlich selbst messen IMMER besser, als gar nicht messen!

Nur heute: Zwei für den Preis von Einer

Um euch zu ermuntern, euch gegenseitig zu vermessen und weil Freundinnen sowie das Allerbeste sind, habe ich ganz spontan ein Knallerangebot für euch: Melde dich zusammen mit deiner Freundin für meinen Onlinekurs an und ihr könnte beide teilnehmen für den Preis von Einer! Einfach in die Bemerkungen der Bestellung den Namen deiner Freundin schreiben und deren Mailadresse und dann seid ihr BEIDE in meinem Kurs. Ich freue mich auf euch.

Das Angebot gilt nur am heutigen Valentinstag und es ist nur begrenzt verfügbar. 5 Freundinnen dürfen gratis ihre Freundinnen mitnehmen. Die ersten 5 Anmeldungen gewinnen. Hier gehts zur Anmeldung *klick*

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Einladung zum Webinar

 

Ein Webinar ist ein Live-Vortrag, den du über das Internet hören und sehen und mir im Chat dazu auch Fragen stellen kannst. Ich freue mich auf Dich – vielleicht hast Du ja Zeit und Lust dabei zu sein! Zur Anmeldung gehts hier *klick* und darum geht es morgen:

So viele Traumkleider, so viele schöne Stoffe und so wenig Zeit zum Nähen!

Im Grunde bin ich faul. Schon zu Beginn meiner Nähkarriere träumte ich davon DEN passenden Schnitt zu finden und diesen fortan rauf und runter in allen Farben und Mustern für jede Saison zu nähen. Obwohl ich, wie die treuen Leserinnen meines Blogs wissen, tatsächlich wenig verschiedene Schnittmuster benutze und diese jahrelang in den unterschiedlichsten Versionen nähe, befriedigt mich diese Vorgehensweise nicht hunderprozentig. Frau will ja doch immer mal wieder etwas Neues haben, wenn sie etwas Schönes bei anderen sieht.

Da ich immer wieder tolle Schnittmuster entdeckte, (die es oftmals noch nicht mal in meiner Größe gibt) lernte ich, diese Schnittmuster anzupassen. Dabei war es mir stets wichtig, eben nicht nur das Kleidungsstück anzupassen, sondern das Schnittmuster, denn ich wollte Wiederholbarkeit. Wer will schon jedes Mal wieder bei Adam und Eva anfangen!

Angepasste Schnittmuster bringen wiederholbare Erfolgserlebnisse

Irgendwann erkannte ich, dass das eine ziemlich tolle Sache ist, Schnittmuster anpassen zu können, deswegen begann ich es zu unterrichten. Und je mehr ich unterrichte, desto mehr wird mir klar, dass es nicht nur darum geht, den Frauen vielleicht zum ersten Mal das Gefühl zu verschaffen, wirklich tolle Kleidung zu haben, sondern ihnen genau diese wiederholbaren Erfolgserlebnisse zu ermöglichen.

Wir haben ALLE zu wenig Zeit und zu viele schöne Stoffe. Ganz abgesehen von den ganzen Träumen und Kleidungsstücken, aus unserem Kopfkleiderschrank, die noch genäht werden wollen. Deswegen ist es Quatsch, diese Zeit mit mühevollem Anpassen nach dem Nähen zu verschwenden. Wenn wir das Schnittmuster VOR dem Nähen anpassen, haben wir nicht nur hinterher weniger Arbeit, sondern bekommen auch die Voraussetzung für wiederholbare Erfolgserlebnisse. Ok, ein bisschen Anpassen am fast fertigen Kleidungsstück gehört dazu, denn bekanntlich verhält sich jeder Stoff anders. Aber wie großartig ist es beim Stoffkauf genau zu wissen, was aus dem Stoff wird, wieviel Stoff ich dafür brauche und wie einfach es mir fallen wird, daraus ein gut passendes Kleidungsstück zu nähen, weil ich sicher sein kann, nach einem Maßschnittmuster für mich zu nähen!

Mache Schnittmuster zu Maßschnittmuster!

Als Schnittmusterverlegerin will ich euch wirklich gute Schnittmuster zur Verfügung zu stellen, die an jeder Körperform gut aussehen und Frauen jeden Alters stehen. Aber das reicht nicht. Schnittmuster sind nur der Ausgangspunkt. Es fängt bei der richtigen Größenwahl an und geht weiter mit ein paar Änderungen, die ein Schnittmuster zu deinem Maßschnittmuster machen. Genau deswegen habe ich verschiedene Kurse entwickelt, denn wir sind alle unterschiedlich – ein Schnittmuster kann diese Vielfalt an Körperformen gar nicht berücksichtigen.

Ganz am Anfang steht das Messen. Bevor wir ein Schnittmuster anpassen, brauchen wir unsere  Körpermaße. Darüber spreche ich morgen Abend in meinem kostenlosen Webinar. Melde dich dafür an, denn es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen. Dann kannst du live hören, was ich berichte und mir Fragen stellen. Hier kommst du zur Anmeldung –> *klick*Ich freue mich auf dich!

 

MerkenMerken

MerkenMerkenMerkenMerken

Workshops im Februar in Bremen und Hamburg

Neben meinen größeren Onlinekursen zum Thema „Schnittmuster anpassen“,  biete ich auch immer mal wieder kurze Workshops an, bei denen du mich „in echt“ kennenlernen und in das Thema reinschnuppern kannst. In diesem Monat hast du, wenn du aus dem norddeutschen Raum kommst, gleich 5x die Chance dazu, denn ich unterrichte nicht nur auf dem Nähcamp in Bremen sondern bin auch noch  am 18. und 19. Februar mit vier Workshops auf der Stoffmesse in Hamburg

Anmeldung zu den Workshops bitte direkt über die Veranstalterinnen, die ich unter der Workshopbeschreibung verlinkt habe.

Für alle diese Workshops braucht ihr keine Vorkenntnisse, aber ihr solltet schon mal ein Kleidungsstück (für euch) genäht haben und Stift, Papier und ein Maßband zu den Workshops mitbringen.

Schnittmuster anpassen für Einsteigerinnen (Hamburg)

Workshopbeschreibung:

Du bist nicht von der Stange! Statt einfach drauf loszunähen, ist es hilfreich, deine Maße mit dem Schnittmuster zu vergleichen und ein Schnittmuster anzupassen. „Teile für die Tonne“ und stundenlanges Anpassen sind nicht notwendig! In diesem Workshop zeige ich, wie der Körper vermessen wird und gebe dir einen Einblick in meine Methode Schnittmuster anzupassen.

Mit ein paar Änderungen passen deine genähten Kleidungsstücke plötzlich viel besser. Vielleicht noch nicht sofort „wie angegossen“, aber überraschende Misserfolge beim Nähen gehören mit etwas Übung der Vergangenheit an, wenn du weißt, was du ändern kannst und wie du dabei vorgehst.

Samstag 17.2.2018 von 11.00 bis 13.00 Uhr und Sonntag 18.2.2018 von 11.00 bis 13.00 Uhr Preis: 25 €, Anmeldung an:  info@stoffmesse-hamburg.de

 

Nichts klafft mehr – mit einer FBA (Full Bust Adjustment) Platz für die Brust schaffen (Hamburg)

Workshopbeschreibung:

Du hast „ordentlich Holz vor der Hütte“ und klaffende Blusen wirklich satt? Du hast einen großen Brustumfang und ärgerst dich, dass es das gewünschte Schnittmuster nicht in deiner Größe gibt? Mit einer kombinierten Längen- und Weitenanpassung (FBA) ist es ganz einfach, Schnittmuster so zu vergrößern, dass genug Platz für die Brust vorhanden ist und trotzdem Rücken und Schultern icht zu weit werden. Ich zeige, wie es geht und du übst diese Schnittveränderungen am DIN A4 Modell, so dass du das Gelernte ausprobieren kannst und für zu Hause einen konkreten Leitfaden hast.

Samstag 17.2.2018 von 11.00 bis 13.00 Uhr und Sonntag 18.2.2018 von 11.00 bis 13.00 Uhr Preis: 25 €, Anmeldung an:  info@stoffmesse-hamburg.de

Oberteile anpassen ohne stundenlanges nachträgliches Anpassen (Bremen)

Du bist nicht von der Stange! Statt einfach drauf loszunähen, ist es hilfreich, die richtige Größe auszuwählen, deine Maße mit dem Schnittmuster zu vergleichen und ein Schnittmuster anzupassen. „Teile für die Tonne“ und stundenlanges Anpassen sind nicht notwendig! In diesem Workshop zeige ich, wie der Körper vermessen wird und gebe dir einen Einblick in meine Methode Schnittmuster anzupassen.

Mit ein paar Änderungen passen deine genähten Oberteile plötzlich viel besser. Vielleicht noch nicht sofort „wie angegossen“, aber überraschende Misserfolge beim Nähen gehören mit etwas Übung der Vergangenheit an, wenn du weißt, was du ändern kannst und wie du dabei vorgehst.

Samstag 24.2.2018 für die Teilnehmerinnen des „Nähcamp Bremen“, das heißt, du kannst diesen Workshop nur buchen, wenn du dich für das ganze Wochenende zum Nähcamp anmeldest. 

Neugierig geworden, aber zu weit weg?

Du bist kein Nordlicht oder hast keine Zeit zu den Workshops zu kommen und möchtest mich trotzdem kennenlernen, weil du überlegst, ob das Thema „Schnittmuster anpassen“ oder ein Onlinekurs bei mir etwas für dich ist? Dann lass uns telefonieren. Schreib mir eine Mail an fragen@crafteln.de und wir vereinbaren einen Telefontermin oder ein Gespräch über Skype.

So war es: meine Workshops zum Thema „Oberteile anpassen“ auf dem Nähcamp in Hamburg

Foto von ellepuls

(Werbung*) Am Sonntag habe ich zwei Einsteigerinnen-Workshops zum Thema „Oberteilschnittmuster ändern“ auf dem von ellepuls organisiertem Nähcamp gegeben. Da hat Elke wirklich eine tolle Sache auf die Beine gestellt! Ihr beliebtes Nähcamp gibt es 2018 gleich in 10 Städten – in noch weiteren drei Städten bin ich mit von der Partie. Das erst Mal ist natürlich besonders spannend, deswegen hier ein kleiner Bericht meiner Eindrücke vom Nähcamp Hamburg. Vielleicht macht er euch ja Lust, mich am 24. Februar auf dem Nähcamp in Bremen zu treffen und von mir etwas über mein Lieblingsthema Schnittmuster anpassen zu lernen. 

Als ich am Sonntag morgen den großen Raum betrat, in dem ungefähr 40 Nähmaschinen summten, hätte ich mich am liebsten dazu gesetzt und mit genäht. Aber nicht nur das, ich konnte gleich sehen, wie toll die Atmosphäre war: an verschiedenen Ecken des Raumes, sah ich Frauen, die sich etwas erklärten, sich zur Hand gingen, etwas zeigten oder sich sonst wie behilflich waren – genau diese unterstützende Atmosphäre finde ich so toll auf Nähevents. Während wir ja sonst eher alleine vor uns hinnähen, ist auf so einem Nähwochenende so viel Inspiration, so viel von-einander-lernen. Nicht zuletzt ist es einfach schön, unter lauter Nähbegeisterten zu sein.

Foto von ellepuls

Aber ich war ja nicht zum Nähen dort, sondern als Kursleiterin. Das mache ich ganz genauso gerne! In dem Teilnahmebeitrag für das Nähcamp war ein Workshop inklusive und die Teilnehmerinnen konnten unter drei sehr unterschiedlichen Workshops wählen. Ich war natürlich schwer begeistert, dass sich so viele Frauen für das Thema Schnittmuster anpassen interessierten, dass ich den Workshop zweimal angeboten habe, damit die Gruppe nicht zu groß wird.

Schnittmuster zu Maßschnittmuster zu machen ist gar nicht so schwer!

In beiden Gruppen bat ich die Teilnehmerinnen sich kurz vorzustellen und mir zu erzählen, was sie gerne lernen wollen, wo bezüglich der Passform von Oberteilen der sprichwörtliche Schuh am meisten drückt. Ich erklärte ihnen meine Methode Schnittmuster anzupassen und es war wirklich toll zu hören, wie die Groschen fielen. Zwei Stunden reichen natürlich nicht, um alle Problemfälle zu klären und das Gelernte auszuprobieren. Aber mein Anliegen war es, überhaupt erstmal dafür zu begeistern, dass es möglich und gar nicht so schwer ist, Schnittmuster zu Maßschnittmustern zu machen.

Ich glaube, dieser Einstieg ist mir gelungen und den Teilnehmerinnen ist nun klar, wie das Problem heißt und dass es Lösungen dafür gibt. Nach so einem Workshop ist es viel leichter, einfach mal auszuprobieren, sich tiefer einzulesen oder noch mal einen richtigen Kurs bei mir zu machen, wenn frau klar ist, was genau das Problem ist. Trotzdem habe ich natürlich immer das Gefühl, dass zwei Stunden viel zu kurz sind und das es noch so viel zu ergänzen gäbe und dass ich genau mit diesen Frauen am liebsten gleich weiter machen würde.

 

Solche Einsteigerinnenworkshops zum Thema Schnittmuster anpassen gebe ich dieses Jahr, noch auf den Nähcamps in Bremen, Frankfurt und Düsseldorf, auf der Stoffmesse in Hamburg und auf dem Lillestofffestival. Für die Nähcamps könnt ihr euch jetzt schon anmelden, wenn es genauere Informationen für die anderen Veranstaltungen gibt, sage ich euch bescheid. Vielleicht sehen wir uns ja dort. Ich würde mich freuen.

PS Dieser Beitrag ist mit Werbung markiert, weil ich, du dich über meinen Link bei einem Nähcamp anmeldest, eine kleine Provision bekomme. Aber selbst wenn das nicht der Fall wäre, würde ich über die Nähcamps berichten, denn ich finde es wirklich klasse, was Elke auf die Beine gestellt hat.  Aber schaut selbst:

 

Eine Woche voller Kimonokleider

Kimonobluse für EVERY.BODY

Für mich war es ein Fest, die ganzen tollen Bilder der Kimonokleider und Kimonoblusen mal „am Stück“ zu sehen. Ich hoffe, es hat euch nicht genervt. Aber eine Woche reicht auch, jetzt freue ich mich wieder auf mal andere Themen bei Instagram.

kimonobluse

Auf Instagram gab es noch viel mehr Bilder – wie gesagt, eine Woche lang. Es waren Bilder wie diese, die am Schnittmusterkioskgeburtstag von meiner Haus- und Hoffotografin Monika Lauber aufgenommen wurden und schon viel zu lange auf meiner Festplatte im Verborgenen schlummerten. Aus der Kollektion stokx hatte ich vier original Long-Blusen in  (die Blusenvariante des Kimonokleides) verschiedenen Größen geliehen, damit ordentlich was zum Anprobieren da war. Das war super. Vielen Dank an Frau stokx für die Leihgabe!

Aber es gab auch viele Fotos, die mir freundlicherweise von anderen Hobbynäherinnen zur Verfügung gestellt wurden, um sie zu teilen. Vielen Dank dafür! Es ist mir eine Freude zeigen zu können, dass für EVERY.BODY nicht nur ein leeres Versprechen ist.

Du möchtest jetzt auch unbedingt ein Kimonokleid oder eine Kimonobluse? Dann aber hurtig, denn nur noch bis heute Abend gibt es das Schnittmuster im Angebot. Viel Freude damit!

 

MerkenMerken

MerkenMerken

Blogparade Heldinnentasche – 2. Teil

 

Drüben, auf Instagram, schwelge ich im Rahme der Kimonokleidwoche* in Bildern von Kimonokleid und Kimonobluse, aber wir haben ja noch mehr zu bieten. Ich wollte euch schon so lange, noch mehr Modellbeispiele der Heldinnentasche zeigen. Auf die erste Runde der Blogparade schaute ich in diesem Blogbeitrag zurück. Jetzt gibts noch mehr von meinem großartigen Probenähteam!

*P.S. Hast du gesehen, dass es das Kimonokleid-Schnittmuster noch bis zum 31.1. zum Spezialpreis gibt? 

„Und weil sie so schön ist, heute meine zweite Heldinnentasche“ Naehkatze

Nähkatze hat eine Refashion-Jeans-Heldin genäht und ich finde sie großartig. Ich weiß nicht, wie euch es geht, aber alte Jeans weiter zu verwerten, nehme ich mir auch immer wieder vor. Das Schnittmuster für die Heldinnentasche scheint perfekt dafür. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Idee viele Nachahmerinnen finden wird. Ich freue mich zu lesen, wenn Naehkatze schreibt „Wieder einmal ist eine Tasche entstanden, die ich sehr mag und auch bereits häufig getragen habe. Auch diese wird nicht meine letzte Heldinnentasche gewesen sein.“

„Auch kleine Held(innen) braucht die Welt!“ Chris‘ Nadelspiele

Manchen Frauen ist die Heldinnentasche zu groß. Chris‘ Nadelspiele hat eine Lösung dafür: Ihr könnt das Schnittmuster zum Zusammenkleben beim Ausdruck einfach verkleinern! Die Zweit-Heldin wurde nun 70% kleiner – eine super Idee! Eine dritte Heldin möchte sie noch mal in 80% probieren, aber schon für diese Version gilt „Ich bin wirklich ganz  zufrieden mit meinen Änderungen und die Tasche wirkt nochmal ganz anders.“ Gute Idee und vielen Dank fürs Ausprobieren!

 

„Kind, schließ deine Tasche zu!“ diesen Satz habe ich auch sehr oft von meiner Mama gehört. Tja, Mama. Sie ist offen. Und trotzdem für alles verschlossen, was verschlossen sein soll.“ ejasfreudentränen

Einen ganz herrlichen Blogbeitrag findet ihr auf ejas Freudentränen-Blog. Sie beschreibt sehr ausführlich, warum die Heldinnentasche wirklich eine Heldin ist und sie hat ganz besonders hübsches Regenbogenähgarn verwendet. Wenn wir die Schnittmusteranleitung machen, finde ich es immer ganz wichtig, dass nicht nur alles klar und einfach verständlich ist, sondern dass für viele Näherinnen noch Aha-Erlebnisse und Lernmöglichkeiten beim Umsetzen unserer Schnittmuster drin sind. Natürlich freue ich mich sehr, wenn das dann auch die Anwenderin bemerkt und schätzt! „Mit jedem Nähprojekt aus dem Hause stokx lerne ich auch etwas Neues. Diesmal waren das Kappnähte und französische Nähte. Und ich habe vorher noch nie Schnallen verarbeitet. Dank der Grafiken war das für mich gut verständlich.“ schreibt eja. So soll das sein!

 

„Die schwarze Heldin passt super zu fast allen meiner Outfits und mit dem Glitzer hat das ganze noch ein gewisses Extra.“ Birgit von fantipanti

Auch Birgit hat gleich nach der ersten Heldinnentasche noch eine zwei Heldin genäht. Das sind für mich ja die schönsten Momente des Probenähens, denn schließlich ist die zweite Tasche die Kür. In der ersten Version wird kritisch das Schnittmuster geprüft, aber wenn dann die Begeistertung so groß ist, dass plötzlich noch weiter genäht wird, dann hüpft mein Herz vor Freude. Und dann hüpft es gleich noch einmal, wenn ich diese schönen Sätze in Birgits Blog fantipanti lese: „Also, oft ist es bei Filmen ja so, dass Fortsetzungen nicht immer so richtig überzeugen, aber bei meiner Heldin-Part II ist genau das Gegenteil der Fall. Ich bin noch begeisterter als von Part I ! “

 

„Da verlässt man sozusagen taschenübliche Pfade und setzt quasi zwei angeschnittene Beutel tja hmm… übereinander und ineinander würde ich jetzt mal vorsichtig beschreiben.“ Wiebke

Wiebke hat eine Heldinnentasche aus sehr dickem Material genäht und auch ihre Schwierigkeiten damit gehabt. Passt also auf bei der Materialwahl. Eine gute Idee ist es, an manchen Stellen einen dünneren Kombinationsstoff zu haben, um bei Nähten mit mehreren Lagen nicht zu dicke Wülste zu bekommen. Ist es nicht sensationell, welch schickes Reiseensemble Wiebke nun hat. Selber nähen rulz und ich glaube, ich habe einen kleinen Floh im Ohr.

Aber eigentlich geht es ja um die Heldinnentasche und da freut mich natürlich sehr, was Wiebke über unsere Heldin schreibt: „Die eigentliche Besonderheit ist die körpernahe Ausführung der Taschenrückseite. Damit wird sie zum Quasikleidungsstück. Sie schmiegt sich um die Hüfte und sitzt. Und Punkt. Die beiden Hälften der Tascherückseite ergeben beim Zusammenähen eine leichte, hüftschmeichelnde Wölbung.“

 

„Und die nächste Heldin muß natürlich bald genäht werden, denn es gibt immer noch Kleidungsstücke in meinem Schrank, zu denen keine meiner beiden Taschen paßt.“ Mariabarbara

Mariabarbara hat auch noch eine zweite Heldinnentasche nach dem Probenähen genäht. Sie nutzt einen sehr interessanten Stoff und hat die Tasche gefüttert: „Die Heldinnentasche wird ja eigentlich nicht gefüttert, aber natürlich kann man sie füttern. Hierfür habe ich das Teil für die große Außentasche doppelt zugeschnitten , also einmal aus dem Hauptstoff und einmal aus Futterstoff und die beiden Lagen an der oberen Kante verstürzt. Die diagonalen Nähte, die in der Beschreibung als französische Nähte beschrieben werden, habe ich dann nur als normale Nähte gearbeitet und danach die gefütterte Außentasche wie eine Stofflage verarbeitet.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Natürlich sieht das bunte Futter keiner von außen, aber ich freue mich immer, wenn ich in die Tasche hineinschaue.“ Seid ihr neugierig auf den interessanten Stoff? Dann schaut mal bei Mariabarbaras Blogbeitrag vorbei.

 

Ist das nicht großartig, wie kreativ die Probenäherinnen mit dem Schnittmuster umgegangen sind? Ich finde das wirklich super und bin ganz begeistert. Was für eine Heldinnentasche schwebt dir vor Augen? Hast du sie vielleicht schon genäht? Ich freue mich immer über Bilder und Links zu Vorstellungen deiner Nähwerke nach unseren Schnittmustern in deinem Blog!