Nähcamps – gemeinsam Nähen ist toll!

(Werbung) Hast du schon von den Nähcamps von ellepuls gehört? Das sind toll organisierte Wochenenden zum gemeinsamen Nähen ergänzt durch spannende Workshops und das in gleich 10 Städten.

Vielleicht hast du es schon auf Instagram gesehen: Letztes Wochenende habe ich auch mit anderen Nähverrückten ein ganzes Wochenende genäht. Endlich Zeit für das Lieblingshobby, endlich nur Menschen um mich herum, die sich für das gleiche Thema begeistern mit denen der Austausch und das Fachsimpeln so viel Spaß macht und Erkennnisse bringt, endlich stundenlang nähen, denn niemand stört und für Mahlzeiten ist gesorgt. Herrlich! In den nächsten Tagen berichte ich noch ausführlicher davon!

Das Nähwochenende, zu dem ich seit Jahren fahre, ist jedes Jahr mit Warteliste ausgebucht. Umso toller, dass ellepuls nun eine richtige Nähcamptour organisiert hat, so dass ganz viele Frauen die Chance haben, an so einem Glückswochenende teilzunehmen! Mit *klick* auf den Städtenamen kommst du zur Anmeldung und erfährst mehr über das jeweilige Nähcamp. In Hamburg und Bremen bin ich auch dabei und gebe Workshops zum Thema Schnittmuster anpassen.

23.3. bis 25.2. in Bremen

17.3. bis 18.3. in Berlin

20.3. bis 22.3. in Stuttgart

6.7. bis 8.7. in München

8.6. bis 10.6. in Dortmund

31.8. bis 2.9. in Kassel

5.10. bis 7.10 in Düsseldorf

9.11. bis 11.11. in Leipzig

30.11. bis 2.12 in Frankfurt

27.1. bis 29.1. in Hamburg –> ausverkauft (Warteliste)

Dieser Beitrag ist mit Werbung gekennzeichnet, weil ich eine Vermittlungsprovision bekomme, wenn du über diesen Link buchst. Ich hätte dir aber auch ohne Provision von diesen Veranstaltungen erzählt, weil ich die Idee einfach toll finde und klasse finde, was Elke von ellepuls auf die Beine stellt.

 

 

 

 

 

 

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Herzlich Willkommen im neuen alten Blog!

Frohes neues Jahr allerseits! Ich wünsche euch allen das allerbeste für 2018! 

Die Ferien sind um, da bin ich wieder – frisch und fröhlich geht es weiter mit crafteln. Ich habe viele Ideen für das neue Jahr und fühle mich endlich wieder ausgeschlafen. Das war der richtige Zeitpunkt, um ein lang gehegtes Vorhaben zu verwirklichen: den Umzug meines Blogs auf einen eigene Webspace. Die alten Beiträge bleiben auf der alten Adresse crafteln.blogspot.com erhalten, ein paar alte Blogbeiträge sind mit umgezogen, aber alle neuen Blogbeiträge findest du von nun an hier auf blog.crafteln.de.

 

Was kommt, was bleibt?

Von einem privaten Nähblog hat sich crafteln zu einem kleinen Unternehmen weiterentwickelt. Gemäß meinem Motto „den Quatsch auch mal ernst zu nehmen“, habe ich meine Leidenschaft nach und und nach zu meinem Beruf gemacht. Das Nähen ist zwar immer noch mein Hobby, aber mein Beruf ist es Schnittmuster zu verlegen und die crafteln akademie aufzubauen und mit Leben zu füllen.

Seit 2010 schreibe ich auf crafteln.de und viele von euch, kenne ich schon seit vielen Jahren durch das Nähbloggen, egal, ob nur virtuell oder ob wir uns schon mal in echt getroffen haben. Es war einfach großartig, wie ihr mich auf meinem Weg begleitet habt, selbst nähen zu lernen und dann immer mehr zu verstehen, was selbstgemachte Kleidung mit uns macht und wie wir sie herstellen können, so dass sie wirklich zu uns macht. Dafür danke ich euch sehr! Deswegen geht es auch definitiv weiter mit einem Blog, denn ich finde nichts inspirierender, als Gedanken zu teilen und gemeinsam zu lernen!

Also, was kommt, was bleibt? Ihr habt es ja schon gemerkt, in letzter Zeit gab es immer weniger „Werkschau“. Das liegt schlicht und einfach daran, dass ich weniger für mich nähe, aber das ist auch ok so, denn der Kleiderschrank ist voll. Was mich sehr interessiert ist das Drumherum: ich mag das Thema „Schnittmuster anpassen“ und ich mag es mir darüber Gedanken zu machen, was das Nähen der eigenen Bekleidung bedeutet. Das bleibt.

Wissen teilen, gemeinsam lernen

Auch wenn ich gegen Geld unterrichte, möchte ich auch weiterhin mein Wissen und mein Lernen über dieses Blog kostenlos teilen. Meine Wurzeln sind die Nähbloggerei, ich bin eine von euch – auch wenn es sich bei mir anders entwickelt hat. Wenn ich Fachbücher lese oder von Profis lerne, dann merke ich das. Ich komme nicht aus der Maßschneiderei oder dem Schnittdesign, ich denke als Hobbyschneiderin und suche pragmatische Wege. Diesen Blickwinkel möchte ich nicht verlieren.

Außerdem habe ich die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen. Euere Kommentare, Ergänzungen, Rückmeldungen und Fragen haben meine Gedanken immer noch mal von einer andere Seite beleuchtet, neue Fragen aufgeworfen, neue Erkenntnisse gebracht und damit eine besondere Qualität verliehen. Das, was im Blog entsteht, ordne ich, strukturiere und denke es noch weitere Male von vorne nach hinten durch, um daraus ein Buch oder einen Kurs entstehen zu lassen. Aber die Grundlage sind die Blogtexte und eigentlich ist in diesen – besonders immer dann, wenn sie mit den Kommentaren zu einem Gemeinschaftsprojekt werden – schon immer alles da.

Die alten Blogbeiträge bleiben auf crafteln.blogpspot.com im Internet stehen. Auch wenn ich nicht mehr alles schön finde, was ich genäht habe, finde ich die Entwicklung, die ich gemacht habe spannend. Das ist alles auch weiterhin nachzulesen. Keine Links gehen verloren, alles bleibt – auch die Hoffnung, dass die Suchmaschinen mich recht bald auch in dieser neuen Heimat wieder finden.

Nähen macht Spass. Kleidung nähen macht glücklich!

Was bleibt, bin ich: Ich bin Meike und ich bin FrauCrafteln und ich habe die feste Überzeugung, dass selbgemachte Kleidung schön und stark macht. Kleidung, die wirklich (zu) uns passt, ist unsere Hülle zur Welt, unser Rüstung und unser Schmuck. Wenn Kleidung toll ist, müssen wir nicht zuppeln und nicht viel darüber nachdenken (es sei denn wir bewundern uns ganz zufällig, wenn wir uns in einer Schaufensterscheibe spiegeln oder beim Händewaschen im Spiegel zu zwinken). Wenn Kleidung gut (zu) uns passt, können wir uns auf die wichtigen Dinge konzentrieren und das macht stark. Meine Mission ist es, möglichst vielen Frauen zu ermöglichen, tolle Kleidung für sich zu nähen, in der Hoffnung, dass immer mehr tolle Frauen die Welt verändern und für uns alle zu einem lebenswerten Ort machen.

Ok, das klingt pathetisch. Aber immer dann, wenn ich in Arbeit ersticke oder einen skeptischen Blick auf die Buchhaltung werfe und mich frage, warum ich nicht einfach irgendeinen 9to5-Job mache, dann erinnere ich mich an diese Gedanken. Dann rappele ich mich wieder auf und denke an nettes Feedback und strahlende Gesichter schön gekleideter Frauen, dann weiß ich wieder, warum ich das mache. Dieses Jahr werde ich 50 – wann wenn nicht jetzt ist es an der Zeit, die Welt zu verändern?!

 

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Tutorial für eine Schlafbrille




Mein Weihnachtsgeschenk für euch: eine kleine Anleitung für eine Schlafbrille – selbst genäht und selbst bedruckt. Vielleicht braucht ihr noch ein Last-Minute-Geschenk oder selbst ein wenig Ruhe. Anleitung und Schnittmuster könnt ihr einfach herunterladen und ruckzuck ist eine Schlafbrille genäht. 



Für den DIY-Adventskalender #24kleineFreuden, der ganz großartig von Frau Masulzke und Frau Undiversell organisiert wurde, nähte ich 24 Schlafbrillen und bekam dafür in den letzten Tagen 24 ganz reizende Geschenkchen zurück.

Ende Oktober hatte ich das Gefühl, mit loslegen zu müssen, schließlich wollte ich doch nicht alles auf den letzten Drücker mache und am Ende scheitern! Die Idee, 24 Schlafbrillen zu nähen, war schnell da. Ich fand sie deswegen gut, weil ich seit Jahren eine Schlafbrille benutze, wenn ich nur ca. 12 Minuten Zeit für einen Mittagschlaf habe. Mein Körper weiß „Schlafbrille an, Körperfunktionen runterfahren“ und so gelingt es mir, selbst kürzeste Zeitfenster zum Entspannen zu nutzen. Und wer könnte das nicht gebrauchen.

Kleine Geschenke zur Stoffresteverwertung – perfekt!

Außerdem finde ich so ein Projekt toll, um Stoffreste zu verwenden. Allerdings habe ich mich dann doch dazu entschlossen, neben dem Gummi und dem Volumenvlies auch noch schwarzen Stoff für die Rückseite dazu zu kaufen, weil zwei helle Stoffe nicht genug verdunkelt hätten. Ich hätte noch anderes Volumenvlies gehabt, entschied mich aber aufbügelbares Vlies zu nehmen, weil ich dachte, dass die Serienverarbeitung damit einfacher wäre – wenn ich allerdings nur eine oder zwei oder drei Brillen auf einmal nähen würde, dann würde ich einfach irgendwas zum Polstern nehmen, was noch da wäre, also irgendein Volumenvlies, Fleece oder einfach mit Füllwatte aus einem aufgeschnittenem Kissen füllen.

Stoff zu bedrucken wollte ich schon immer mal probieren. An einem Sonntag im Oktober war ich dann auch endlich so motiviert, es einfach zu tun. Ich erstellte eine Schriftzug-Vorlage am Computer, die ich ausdruckte, nahm einen alten Schnellhefter, übertrug mit Folienstift den Schriftzug und schnitt die Schrift mit einem Cutter und einer Nagelschere aus.

–> wenn ihr auch so eine Schlafbrille mit dem Schriftzug „Jetzt nicht!“ nähen wollt, das Schnittmuster mit Schriftzug und Kurzanleitung könnt ihr  hier herunterladen.

So habe ich die Schlafbrillen gemacht

Ich schnitt Stoffstücke, etwas größer als die zukünftige Schlafbrille aus und tupfte die Farbe mit einem Pinsel auf die Schablone (auf die rechte Stoffseite). Maximal zwei Drucke nacheinander waren möglich, dann mußte ich die Schablone waschen. Als nächstes zeichnete ich die Umrisse der Schlafbrille auf die linke Stoffseite mit Kugelschreiber. Dazu hatte ich mir eine Papierschablone (Schnittmuster) ausgedruckt. Anschließend bügelte ich Volumenvlies auf die bedruckten Rechtecke und schnitt die Schlafbrillen aus.

Auch den schwarzen Stoff für die Rückseiten bebügelte ich mit Volumenvlies und schnitt anschließend wieder Rechtecke in den Maßen der Schlafbrille. Als Gummi nahm ich Falzgummi, der normalerweise für Unterwäsche genutzt wird, denn diesen gibt es auch in bunten Farben.

Um die Schlafbrillen zu nähen, steckte ich sie rechts auf rechts aufeinander und das Gummi an den markierten Seiten fest. Mit einem Geradstich steppte ich sie zusammen und ließ am oberen Rand eine Wendeöffnung. Nach dem Wenden und Bügeln, füllte ich sie mit zwei Löffeln Lavendel und steppte den Rand mit einem Zierstich ab (so konnte auch gleichzeitig die Wendeöffnung geschlossen werden.) Fertig!

Schnell und einfach: Wendeöffnung mit Ziernaht schließen

Als Geschenk für euch: die Vorlage inklusive Schriftzug

24 Brillen zu fertigen dauerte doch länger, als ich dachte und ich gestehe, ich verfluchte zwischendurch meine Idee. Aber als Freundinnengeschenk als Einzelstück oder in einer kleineren Serie, sind diese Schlafbrillen wirklich eine tolle Idee und schnell gemacht. Falls ihr noch eine Kleinigkeit zu Weihnachten braucht, ich habe euch ein Schnittmuster für die Schlafbrille inklusive Schriftzug und Kurzanleitung vorbereitet.

Hier könnt ihr Anleitung und Schnittmuster herunterladen. Viel Freude damit!

P.S. Für noch mehr Entspannung, füllte ich die Schlafbrillen mit Lavendelblüten. 1-2 Teelöffel reichen schon und schon duftet das Geschenk ganz herrlich!

PPS. Die Anleitung bekommst Du, wenn du dich mit dem Link für meinen Newsletter anmeldest. Falls Du in Zukunft dann meinen Newsletter doppelt bekommen solltest, weil du schon vorher angemeldet warst, einfach im nächsten Jahr, beim nächsten Newsletter bei einer Mail auf Abmeldung klicken.

Blogparade Heldinnentasche – Rückblick 1. Teil

Ich kann gar nicht genug davon bekommen, Fotos von Heldinnentaschen zu sehen, euch zu zeigen und die Berichte der Probenäherinnen zu lesen. Es ist so spannend zu erfahren, für welches Material sie sich entschieden haben, wie es ihnen während des Probenähens ergangen und wie sehr ihnen „unsere Heldin“ ans Herz gewachsen ist. Für euch jetzt noch mal eine kleine Zusammenfassung der ersten Woche der Blogparade, zum bequemen Lesen und Weiterklicken. Teil 2 folgt im neuen Jahr!

„Es wird super. Es wird schnörkellos. es wird praktisch. Genau meins.“ Frau Sonnenburg

Frau Sonnenburg hatte mit ihrer Stoffwahl, Softshell, ganz schön zu kämpfen und wurde wirklich zu einer Heldin während des Nähens. Ihr müsst wissen, die Probenäherinen bekomme nicht so eine schicke Anleitung mit Grafiken wie ihr, die ihr den Schnitt kauft. Sie bekommen zwar eine vorformulierte Anleitung und auch Fotos dazu, aber sie müssen sich mühsam die Fotos zusammen suchen und mit der richtigen Stelle in der Anleitung in Verbindung setzen. Den Stoff haben sie besorgt, noch bevor sie genauer wussten, was auf sie zukommt. Aber alle haben tapfer durchgehalten und wenn ich das Fazit von Frau Sonnenburg lese und ihre Tasche anschaue. Dann würde ich sagen. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Ich glaube Frau Sonnenburg war die erste, die unbedingt einen Magnetverschluß für die Heldinnentasche wollte. Ist zwar im Originaldesign nicht vorgesehen, aber Frau stokx ist offen für Schnittmusterhacks und Frau Crafteln ist bereit, auch Magnetverschlüsse im Schnittmusterkiosk anzubieten. Doch Frau Sonnenburg schreibt: „Ich habe das Fach mit einem starken Magnetverschluss versehen, damit es nicht zu sehr aufklafft. Rausfallen würde auch ohne extra Verschluss nichts, denn das Fach bietet genügend Tiefe.“

„Wenn man weiß, wie es geht, ist die Tasche ein Kinderspiel“ Nähkatze

Auf dem Deckblatt des Heldinnentaschen-Schnittmuster sehr ihr Frau Nähkatze und Frau patchworkangel(a). Als ich die Bilder von Frau Nähkatze bekam, war ich nicht nur schockverliebt in ihre mintfarbene Tasche sondern vor allen Dingen begeistert, wie perfekt sie zum Stadtmantel passt. Das ist für mich einer der Gründe des selber Nähens: wir können einfach perfekte Outfits zaubern.

Frau Nähkatze schreibt: „Es gibt Dinge, die ich in meiner fast 40 Jahre währenden Nähkarriere bisher nicht genäht habe. Dazu gehören BHs, Patchworkdecken und Taschen. Obwohl ich mir solche Projekte bisher immer wieder vorgenommen  hatte, kam ich bisher einfach nicht dazu…. Erst war ich skeptisch, weil ich zahlreiche Taschen besitze, aber als ich einer der fertigen Taschen sah, war klar, dass ich dabei sein würde.“ 

„Sind wir nicht alle irgendwie (Näh)heldinnen?:-))“ Patchworkangel(a)

Auch Patchworkangel(a)s Fotos zauberten mir sofort gute Laune. Wie praktisch, dass es zu dieser wunderbaren Punktetasche auch ein passendes Ninjakleid und ein Auto gibt! Patchworkangel(a) schreibt „Mir gefällt dieses optisch „schlicht“ anmutendes Nähprojekt absolut. Die Verarbeitung war eine heldenhafte Herausforderung :), es ist eben wieder ein á la Meike bzw aus dem Hause stokx und das macht das Ganze sehr spannend und besonders.“

„Das Besondere an der Tasche ist aber ihr Tragekomfort“ Ostenfelder Nähstube

Frau Ostenfelder Nähstube findet im Nachhinein die Heldinnentasche gar nicht mehr so kompliziert, denn die Anleitung ist mit zusätzlichen Tutorials und Grafiken wirklich ausführlich. Was mir aber besonders gefällt ist, dass Sie auch etwas über das Besondere der Tasche schreibt, was mir so sehr am Herzen liegt: „Das Besondere an der Tasche ist aber ihr Tragekomfor. Der Crossover-Gurt und die besondere Schnittführung der Tasche sorgen für eine körpernahe Passform. Die Tasche liegt super an, sie verrutscht kaum und das Beste, man hat die Hände frei.“

„Alle Schnitte sind so ausgeklügelt und interessant, einfach immer etwas besonderes“ mariabarbara

Mariabarbara hat eine bunte und trotzdem edle Tasche aus einem gobelinartigen Stoff genäht. Ich freue mich, dass sie, die eigentlich gar keine Zeit für Experimente wie Probenähen hat, von unseren Schnittmustern so begeistert ist, dass sie den Schnitt trotzdem nähte und mich im Probenähteam unterstützte. Aber es scheint sich ja auch gelohnt zu haben, denn sie schreibt:


„Das Nähen und die Konstruktion der Tasche fand ich spannend, aber wie würde sich die Tasche im Gebrauch verhalten? Zunächst war ich skeptisch, weil ich die offene Form der Tasche etwas gewöhnungsbedürftig fand. Aber schon beim ersten Einaufsbummel mit Tasche nahm ich sie wie selbstverständlich in Gebrauch. Wie schön, beim Fahrradfahren blieb sie über meiner Schulter und störte nicht beim fahren. Beim Betreten enes geheizten Kaufhauses wurden Mütze und Handschuhe mit einem Griff in die Tasche geschoben und wieder herausgeholt. Beide Hände blieben frei, und trotzdem hatten Geldbeutel und Handy ihren sicheren Platz und konnten sofort heraus geholt werden. Und bei den unvermeidlichen Regenschauern in diesem Herbst, konnte ich mit beiden Händen den Schirm festhalten und die Tasche rutschte nicht von meiner Schulter. Also diese Tasche ist die Heldin meines Alltags!“

„Doch diese Tasche ist anders“ Mücke

Mücke kennt sich mit Taschennähen aus und hat auch genau das schon unterrichtet. Auch und gerade deswegen, war ich froh, sie für das Probenähteam zu haben. Doch die Heldinnentasche war dann doch etwas Neues für sie. Mücke schreibt: „Sie ist Tasche und eigentlich auch Kleidungsstück. durch ihre Schnittführung schmiegt sie sich an den Körper an …  Das Nähen der Heldinnen-Tasche erfodert erhöhte Nähkenntnisse. Durch die Beschreibung und Veranschaulichung von Bildern bekommt man es dann aber auf jeden Fall hin!“

„Eine Tasche, die sich doch wie ein Kleidungsstück an den Körper schmiegt, und dazu ein echte Designerstück“ Chris’Nadelspiele

Chris’Nadelspiel beschreibt in ihrem Blogbeitrag, den Knoten, den die armen Probenäherinnen hatten und das Gefühl, das sich einstellt, wenn sich genau dieser Knoten endlich auflöst: Da die Schnittführung anders ist als gewohnt, hatte auch ich zu Anfang einige Knoten im Kopf, die sich jedoch nach und nach auflösten und die Tasche sich ungewöhlich, aber doch perfekt zusammenfügte“.

Genau das kenne ich auch von stokx-Designs. Am Anfang schaue ich auf die Teile und denke „wie soll daraus ein XYZ entstehen, die Schnittteile sehen ja so anders aus als gewohnt!“. Und dann, beim Nähen, stelle ich immer wieder verwundert fest, wie sich die Teile mit den Passzeichen fast wie von selbst aneinanderfügen. Das ist keine Magie, das ist stokx! Das ist der Unterschied zwischen irgendeinem Schnittmuster und einem Designerschnittmuster!

„…und dann fügt sich alles wie aus Zauberhand zusammen“ Strickprinzessin

Das Probenähen ist auch deswegen so spannend, weil ganz unterschiedliche Frauen aus den unterschiedlichsten Regionen der Republik zusammen etwas Gutes noch besser machen wollen und mich und einander dabei auf eine ganz tolle Art und Weise unterstützten. Strickprinzessin ist schon ein alter Hase in meinem Team und ich freue mich immer wieder, dass sie dabei ist, auch wenn sie bei diesen Probenähen mit Prüfungen und Schnupfen zu kämpfen hatte, die Heldin. Ihren Hinweis, dass A4-Unterlagen problemlos und schick mit der Heldinnentasche transportiert werden können,  finde ich eine wichtige Ergänzung: „Ich bin mit meinem Taschenergebnis sehr zufrieden und trage sie auch zu den Vorlesungen; den vorne in den Beutel passen ganz prima Unterlagen in A4, Federmäppchen und Co.“

„Als Meike uns dann das Projekt vorstellte, hüpfte mein Herz“ Tina’s handcrafts

Tina hat eine Bezugsquelle für die schwenkbaren Steckschnallen ertrüffelt, nach denen ich wochenlang suchte. Frau stokx nutzt diese seit Jahren für ihre Taschen, aber genau das war das Problem. Der ursprüngliche Lieferant, bei dem Frau stokx vor Jahren einen großen Schnallenvorrat bestellte, hat diese Schnallen nicht mehr im Sortiment. Erst, als ich auf die Idee kam, diese Schnallen für euch im Schnittmusterkiosk anzubieten, bemerkte ich, dass es gar nicht so leicht ist, diese auch zu finden. Wie gut, dass ich so plietsche Probenäherinnen habe!

Diese Teamarbeit macht mir sehr viel Spaß, besonders, wenn ich die Begeisterung der Probenäherinnen spüre. Das hilft mir, alle Schwierigkeiten Beiseite zu räumen und alles dafür zu tun, aus den tollen Designs Schnittmuster für Hobbyschneiderinnen zu machen, die insgesamt etwas ganz besonderes sind. Tina schwärmt von ihrer Heldinnentasche: „Die Tasche passt sich dem Körper perfekt an. daran merkt man, dass dieser Schnitt von einer Designerin konzipiert und bis ins Detail durchdacht wurde. Sicherlich die bisher komplexeste aber auch tollste Tasche, die ich genäht habe.“

„Mehr Heldinnen braucht die Welt“ fantipanti

Wenn ich mich recht erinnere, stammt der Slogan „Mehr Heldinnen braucht die Welt“ von Birgit, die der Taschenform zunächst sehr skeptisch gegenüberstand und dann auch noch Ärger mit einem zwar schicken, aber eher sperrigen dicken Stoff hatte. Die Skepsis hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet und Birgit hat schon eine zweite „Heldin“ genäht. Von ihrem ersten Modell berichtet sie: „Ich fürchtete also, dass die Heldin (wie sie im Probenähteam schnell nur noch liebevoll genannt wurde) nicht genug Stauraum bietet. Außerdem war ich unsicher, ob das offene Außenfach nicht einen zu schnellen Zugriff für Außenstehende bedeutet. Aber !!! Ich habe Sie genäht und trage Sie seither quasi täglich. Geht also sehr gut!“

„Ein wirklich raffinierter Schnitt für eine einfache Tasche, die richtig was hermacht.“ Das Nähhuhn

Ich hatte lange gezögert, eine Probenäherin zu nehmen, die keinen Blog hat und ihre Nähwerke auf Facebook zeigt. Aber das Nähhuhn war eine gute Wahl, denn ihre goldene Kunstledertasche ist phänomenal – nur wegen des ersten Eindrucks, sondern auch, weil sie einfach unglaublich sorgfältig genäht ist. Hier zur Abwechslung mal die Rückseite der Tasche.

Sophie, aka das Nähhuhn bekommt von mir für heute das letzte Wort, weil sie so schön über das Probenähen schreibt und im neuen Jahr zeige ich euch dann noch eine Runde Heldinnen mit der zweiten Woche der Blogparade. Denn das Tolle war: die Probenäherinnen haben nach einer Heldin gar nicht aufgehört zu nähen sondern noch weitere tolle Varianten genäht.

Sophie schreibt: „Das Probenäh-Team war übrigens eine ganz tolel Runde, extrem motiviert und engagiert – ich glaube es war jeder stolz an diesem Projekt mitwirkten zu dürfen. Durch diesen großen Austausch und die vielen Infors von Meike wurde uns erst bewusst wie durchdacht die Schnitte von Crafteln eigentlich sind.“

–> Lust auf eine Heldinnentasche? Das Schnittmuster bekommst du im Schnittmusterkiosk. Aber Achtung: ab dem 22.12. mache ich Ferien bis zum 8.1.2018. Das heißt, alles, was du in diesem Zeitraum bestellst, wird erst Anfang Januar geliefert. 

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Simpler Trick, feine Wirkung: Brustabnäher verlegen

Weil ich es immer wieder sehe und weil es so einfach ist, muß ich mal wieder darüber bloggen. Wenn ihr ein Oberteil oder z.B. ein Kleid näht, dann achtet darauf, dass die Abnäherspitze wirklich auf die stärkste Stelle der Brust zeigt. 

Abnäher sind dazu da, einen zweidimensionalen Stoff um einen dreidimensionalen Körper zu hüllen. Damit das eben nicht „wallewalle“ passiert, gibt es Abnäher, die Stoff an bestimmten Stellen, wo er nicht gebraucht wird, wegnehmen.

Der Brustpunkt, die stärkste Stelle der Brust, verschiebt sich im Laufe des Lebens nach unten. Ihr wisst schon, die Schwerkraft und so. Deswegen lohnt es, sich in Schnittmustern auf die Suche nach dem Brustpunkt zu machen. Am leichtesten ist er zu finden, wenn es ein Oberteilschnittmuster mit Abnähern ist. Denn egal, von wo aus der Abnäher kommt: er zeigt auf den Brustpunkt. Allerdings endet er nicht auf dem Brustpunkt, sondern 1-2 cm davor.

Sollte bei euch die Schwerkraft schon Wirkung gezeigt haben, dann verlegt ihr einfach die Abnäherspitze nach unten, so dass sie wirklich auf euren Brustpunkt zeigt, und schon passt das Oberteil besser. Euren Brustpunkt markiert ihr im Schnittmuster, indem ihr euch das Schnittmuster so anhaltet, dass die Schulterlinie die Schulter berührt und die vordere Mitte senkrecht verläuft. Dann markiert ihr mit einem Filzstift diese stärkste Stelle der Brust. Nun verbindet ihr die Abnähermarkierungen in der Seitennaht mit dem „Kurz-vor-Brustpunkt“, der eure neue Abnäherspitze markiert und zack habt ihr einen Abnäher, der den Stoff so führt, dass er wirklich eure Brust umschmeichelt.

Kleiner Tipp. Abnäher sehen oft schicker aus, wenn sie leicht von unten kommen. Ein waagrechter Abnäher aus der Seitennaht, hat in meinen Augen etwas von „Oma“. Auch die Abnäherschenkel könnt ihr etwas nach unten verlegen – Hauptsache, euer Abnäher zeigt auf den Brustpunkt.

Das ist doch nicht schwer, oder? Gutes Gelingen!

Blogparade Heldinnentasche



Was ich am Nähen so mag: ein Schnittmuster ist nur der Ausgangspunkt. Es ist wahnsinnig spannend, was die einzelne Näherin damit macht. Je nach Wahl des Materials und der Zutaten und den dazugehörigen Kleidungsstückten bzw. Accessoires, gibt es unzählige Variationen des gleichen Dings. Genau dieses Vielfalt an Möglichkeiten rund um das Thema Heldinnentasche, möchten meine kreativen Probenäherinnen und ich euch in den nächsten Tagen zeigen. 

Heute zeige ich euch meine ersten beiden Heldinnen – die Termine und Links zu den anderen Stationen der Parade, findet ihr am Ende dieses Blogposts. Ich habe die Heldinnentasche bisher in zwei Varianten genäht. Ich bin allerdings sicher, dass noch Einige folgen werden, denn Taschen kann eine Frau ja nicht genug haben.

Selbstportrait mit Handystick 🙂

Meine erste Heldin nähte ich aus einem schwarzen Jeans, den ich mir ursprünglich mal für ein Kleid gekauft hatte. Nach dem Waschen war der Jeans bretthart und wurde auch durch Bügeln nur unwesentlich weicher. Also lag er in meinem Lager und wartete darauf, etwas ganz anderes, als ein Kleid zu werden. Für die Tasche war er perfekt. Jeans näht sich leicht und ich mag auch seine etwas hellere Innenseite, die ich durchaus ansehnlich finde. Das ist ein wichtiger Punkt, denn bei der Heldinnentasche sieht frau auch hin und wieder die Innenseite der Außentasche. Der schwarz-graue Jeans passt eigentlich zu fast allem, deswegen ist diese Tasche auch meine Lieblingsheldin und wird quasi unununterbrochen genutzt.

Experimente erwünscht!

Auf dem Tauschtisch beim Nähbloggerinnentreffen in Köln begegenete mir dann dieser „Tigerplüsch“. Ich weiß, das ist sind keine Streifen und es ist definitiv auch kein Tiger, aber da, wo ich herkomme heißt jeder Animalprint „Tiescher“.  Mich faszinierte die Idee, daraus auch eine Heldin zu nähen.

Das Kunstfell ist toll, aber ein etwas festerer Stoff täte der Heldinnentasche doch besser, denn dann hat sie aus sich selbst etwas Stand und die Form kommt besser zur Geltung. Bei dieser Tasche habe ich die zusätzliche Handytasche (die auf die Innentasche genäht wird, aber in der Außentasche liegt) weggelassen. Der „Deckel“ der Handytasche ist zweilagig – das funktioniert bei dicken Stoffen nicht so gut. Sollte ich dieses zusätzliche Täschchen vermissen, werde ich sie aus einem schwarzen Stoff nähen. Ein späteres Einfügen ist kein Problem, denn die Handytasche wird sowieso im letzten Schritt genäht.

Mehr Heldinnen braucht das Land

Das Probenähteam nutzte für ihre Heldinnen ganz unterschiedliche Stoffe und berichten in ihren Blogartikeln von ihren Erfahrungen mit dem Schnittmuster der Heldinnentasche und ihrer Materialauswahl. Seid gespannt. Morgen geht es los mit Tina, Sophie und Yvonne.

Dienstag, der 12.12.:

Tina, Sophie (Facebook) und Mücke

Mittwoch, der 13.12.:

Frau Sonnenburg und Frau Ostenfelder Nähstube

Donnerstag, der 14.12.:

Mariabarbara, Patchworkangel(a), Chris’Nadelspiele, Strickprinzessin und Birgit

Dienstag, der 19.12.

Nochmal Frau Naekatze und Chris’Nadelspiele, Ejas Freudentränen

Donnerstag, der 21.12.

Birgit , Wiebke und Mariabarbara


Mehr Heldinnentaschen findet ihr auch nach und nach auf Instagram unter dem Hashtag #Heldinnentasche. Die erste Heldin einer Schnittmusterkundin konnte ich dort schon gestern Abend entdecken und freute mich wahnsinnig darüber! Vielen Dank fürs Zeigen @Frau Fichtennadel!


–> Das Schnittmuster für Heldinnentasche bekommst du im Schnittmusterkiosk. *klick*

Dort findest du auch die passende schwenkbare Steckschnalle und den perfekten Zwei-Wege-Reißverschluß in O-Fom sowie eine Magnetschließe.

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Neues Schnittmuster: die Heldinnentasche

Sie ist da! Unsere erste Tasche! Es ist ein Ding! Ein erstes Schnittmuster aus dem Hause crafteln, das eigentlich kein Kleidungsstück ist. Aber irgendwie ist es auch keine typische Tasche. Eine andere Form, ungewöhntlich geformte Schnittteile, kleidsam und funktional, eben typisch stokx

Das Geheimnis der Heldinnentasche ist die (Held-)Innentasche

Die Heldinnentasche ist ein Accessoire, aber fast wie ein Kleidungsstück. Sie ist eine Umhängetasche, die diagonal über die Brust von einer Schulter zur anderen Körperseite getragen wird, denn Heldinnen brauchen die Hände frei, um sich um die wichtigen Dinge zu kümmern. Durch die ausgeklügelte Schnittführung passt sich die Heldinnentaschen den Körperformen an und schmeichelt jeder Figur.

Ich nutze die Heldinnentasche seit Jahren. Sie ist so praktisch und schick! Alles, was ich griffbreit brauche, wie Mütze oder Handschuhe, kommen in die Außentasche und alles was sicher verstaut sein muß, ist sicher hinter einem Reißverschluß, den ich mit einer Hand öffnen kann, egal, auf welcher Seite ich die Tasche trage, versteckt. Eine zusätzliche kleine Tasche mit Klettverschluß, die auf die Innentasche genäht und in der Außentasche versteckt ist, heißt im Schnittmuster „Handytasche“, aber ich nutze sie für meinen Schlüsselbund.

Es macht mich so glücklich, dass die Designerin dieser sehr besonderen Tasche, Melinda Stokes, mir ermöglichst dieses besondere Design als Schnittmuster umzusetzen. Für eine Designerin, die eigentlich klare Vorstellungen hat, wie ein fertiges Modell aussehen soll, ist es nicht einfach, ihren Entwurf freizugeben und der Kreativität der Hobbyschneiderinnen zu überlassen. Frau stokx und ich sind sehr gespannt, was ihr aus diesem Designerschnittmuster zaubert!

Eine ausführliche Anleitung mit detaillierten Grafiken und drei zusätzliche Tutorials für deinen Näherfolg

Die Heldinnentasche ist ein Meisterstück, das heißt, sie ist nicht ganz einfach zu nähen, denn die Schnitteile sehen anders aus, als bei anderen Taschen. Die Anleitung enthält aber neben vielen Grafiken auch zusätzliche Tutorials, in denen die besonderen Nähtechniken wie z.B. Kappnähte erklärt werden.

So wird es auch weniger geübten Näherinnen möglich sein, sich eine Heldinnentasche zu nähen, wenn sie sich zunächst für einen freundlichen Stoff (z.B. einen Jeans oder einen kräftigen Twill entscheiden) und sich dickere Stoffe (wie z.B. Möbelstoffe oder Kunstleder) für die nächste Tasche aufheben. Mit jedem Nähwerk kannst du etwas dazulernen. Wir haben uns große Mühe gegeben, dir die Umsetzung so einfach wie möglich zu machen!

Meine großartigen Probenäherinnen haben Heldinnentaschen aus den unterschiedlichsten Materialien genäht. Es ist nur ein Schnittmuster, aber die Designbeispiele sind so vielfältig und passen sich ganz wunderbar in die Garderobe der Trägerin ein.

Nächste Woche zeigen wir mit einer Blogparade ganz viele verschiedene Varianten der Heldinnentasche. Auf dem Deckblatt siehst du die wunderbaren Heldinnen von Frau Naehkatze und Patchworkangel(a).

Nähzutaten für die Heldinnentasche im Schnittmusterkiosk

Das Schnittmuster für die Heldinnentasche ist seit heute exklusiv im Schnittmusterkiosk erhältlich. Wie immer bekommst du ein digitales Schnittmuster sowohl in DIN A4 zum zusammenkleben und einer Plotdatei, die du schnell und günstig bei Plotterserviceanbietern im Internet bestellen kann. Die ausführliche Anleitung enthält 10 Seiten mit 20 Grafiken und 3 extra Tutorials sowie 20 Seiten Schnittmuster zum selbst ausdrucken. Wir empfehlen, die Anleitung auf einem Tablet zu nutzen, um die farbigen Grafiken bei Bedarf zu vergrößern und natürlich um Papier zu sparen.

Im Schnittmusterkiosk findest du auch die schwenkbare Steckschnalle, die bei stokx gerne für Taschen genutzt wird, damit sich das Accessoire noch besser den Körperformen anpassen kann. Ab nächster Woche führen wir auch den passenden Reißverschluß in O-form, der es dir einen einfachen Zugriff auf die Innentasche ermöglicht, egal, auf welcher Körperseite du die Tasche trägst. Du kannst den Reißverschluß jetzt schon mitbestellen – wir versenden ihn, sobald er geliefert wird.

*klick* —> hier gehts zur Heldinnentasche im Schnittmusterkiosk

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Wieder was gelernt!



Ich stöberte gerade durch meinen Instagramfeed und da fand ich dieses Foto, was ganz herrlich zum heutigen 1. Dezember passt. Es zeigt meine 24 Beiträge zu dem DIY-Adventskalender #24kleineFreuden, den Frau Masulzke und Frau Undiversell organisiert haben. Heute durfte ich das erste Päckchen öffnen und dann bemerkte ich, dass ich außerdem noch etwas Wichtiges gelernt habe. 

Im Stoffladen wunderte ich mich schon öfters, wie dringend Kundinnen Dinge genauso wie im Katalog oder der Dekoration abgebildet nähen wollten. „Warum?“ fragte ich mich und fand darauf keine Antwort. Bei mir ist eher der Gegenteil der Fall: wenn ich etwas zu oft sehe, dann mag ich es nicht mehr haben  – besonders bei Genähtem, denn sonst könnte ich mir ja auch Klamotten kaufen! Ich übersehe mich schnell an bedingten Dingen und empfinde es gerade als besonders, wenn ich mir bezüglich Stoffwahl zum Schnittmuster etwas besonderes ausgedacht habe. Deswegen war ich oft irritiert, wie schnell genau die Stoffe, von denen Modellbeispiele gezeigt wurden, ausverkauft waren.

Und dann machte ich meinen Anteil für den DIY-Adventskalender – das Ergebnis zeige ich euch, nachdem meine Päckchen geöffnet wurden. Die Idee war schnell gefunden, der Prozess, etwas in 24-facher Ausfertigung zu machen, dauerte schon länger. Und dann sagte Frau Masulzke streng zu mir: „du mußt dir aber schon Mühe geben, beim Verpacken!“

Ja, beste Freundinnen sind manchmal sehr direkt. Frau Masulzke weiß natürlich aus langjähriger Erfahrung, dass der Inhalt meiner Geschenke die lieblose, hässliche Verpackung vergessen lässt. Ups, aber anscheinend nicht ganz, sie scheint sich doch daran zu erinnern. Nachdem ich bei Vorbereitungen zum Schnittmusterkioskgeburtstag mich schon darin übte „Dinge etwas schöner zu machen“ und quasi ein Dekorations-Praktikum bei Frau Masulzke machte, fühlte ich mich nun herausgefordert, mir auch bei der Geschenkverpackung der Advenskalenderkleinigkeiten etwas Schöneres als sonst zu produzieren.

Frau Masulzke kennt mich und gab mir den hilfreichen Tipp, in welchem Deko-Geschäft ich fündig werden würde. Ich ging also dorthin und war als Dekolegasthenikerin – wie immer in solchen Geschäften – von dem ganzen Blingbling völlig überfordert. Ich drehte eine Runde und als ich gerade das Geschäft wieder verlassen wollte, hatte ich die rettende Idee! Dekoration! Ich brauchte nur den Kopf zu heben, mir die Dekoration anzuschauen und dann exakt nachzumachen, was mir gefiel! Das war ja einfach! Allerdings auch teurer, als meine bisherigen Einpackmaterialien. Aber einfach!

Lernen geht meist Schritt für Schritt

Und jetzt, ein paar Wochen später, fiel der Groschen. Na klar, ich Dekolegasthenikerin kann ja von den Profis lernen und in der ersten Phase meiner „Ich bemühe mich Geschenke schön einzupacken“-Versuche erstmal nur kopieren. Wenn ich mehr Übung habe, dann weiß ich auch, was ich wann, wo und wie günstiger kaufe bzw. selbst machen kann. Aber jetzt, als Anfängerin ist das der realistische Weg.

Und dann verstand ich, wieso viele Frauen genau das Nachnähen wollen, was sie als Modellbeispiel sehen. Nähen ist mit so viel Risiko verbunden! Wir müssen im Vorfeld so viel Vorstellungskraft investieren – das ist nichts im Vergleich zum Shoppen. Kaufkleidung können wir vorher anprobieren und die Idee für ein bestimmtes Kleidungsstück verwerfen, weil wir in der Umkleidekabine sehen, wie scheußlich es an uns aussieht. Wenn wir nähen, dann erkennen wir erst am Schluß, ob das erträumte Ding uns wirklich schmückt. Nachzunähen, was es als Modellbeispiel gibt ist Risikominimierung. Der Stoff und der Schnitt funktionieren zusammen und frau kann wenigstens auf dem Bild oder an eine Puppe schon mal sehen, wie das fertige Ding aussehen wird. Nun kann ich das verstehen und finde das ganz und gar nicht mehr komisch. Der Mut und die Kreativität, etwas Eigenes auszuprobieren, kommt irgendwann und bis dahin finde ich es bei jedem Mensch großartig, wenn sie oder er anfängt, etwas für sich zu nähen.

Neu: Geschenkgutscheine




Mir schwant: Weihnachten ist schon bald. Überall sehe ich schon Lichtlein und dauernd lese ich von Adventskalendern – heute habe ich mich dabei ertappt, ein Weihnachtslied im Radio mitzusingen…

Falls auf eurem Wunschzettel noch Platz ist, dann wünscht euch doch einen Gutschein für den Schnittmusterkiosk! Diesen könnt ihr nicht nur für Schnittmuster einlösen. Im Schnittmusterkiosk gibt es ja auch noch Bücher, Nähzutaten und Stoffe. Das Angebot wächst Schritt für Schritt und alles, was es im Schnittmusterkiosk gibt, ist von mir sorgfältig ausgewählt und wirklich empfehlenswert.

Wünsche dir einen Kurs zum Thema „Schnittmuster anpassen“!

Anfang des Jahres geht es richtig los mit der crafteln akademie. Nach meinem Pilot-Onlinekurs Anfang November bin ich nun sehr motiviert, meine bewährten Workshopkonzepte Stücke für Stück als Onlinekurs zu konzipieren und durchzuführen. Ich freue mich, mit diesem Onlineangebot noch mehr Menschen aus ganz Deutschland erreichen zu können!

Natürlich starte ich mit „Nichts klafft mehr“, dem beliebten Kurs, in dem ich Dir zeige, wie du eine kombinierte Weiten – und Längenänderung für Oberteile, eine FBA, machen kannst, denn das ist mein mit Abstand beliebtester Workshop. Aber ganz bald werde ich mich auch um die anderen Themen kümmern, die mir und euch am Herzen liegen. Sei gespannt.

Die Gutscheine gibt es in verschiedenen Beträgen. Sie kommen ohne Aufpreis per Post und können an die Bestelladresse oder auch mit Grüßen an eine Wunschadresse gesendet werden. Alle Gutscheine sind drei Jahre lang gültig und für alle Artikel im Schnittmusterkiosk anwendbar. Wünsch dir was!

—-> *klick* mit diesem Link kommst du direkt zu den Gutscheinen!

Angebot: Schwarzer Freutag 2017

Weil es letztes Jahr so gut angekommen ist und weil ich absurde Aktionen immer noch super finde und überhaupt, weil ihr meine Lieblingsblogleserinnen seid, gibt es auch dieses Jahr wieder einen Grund zum Freuen.

Heute gibt es meine Schnittmuster mit 20% Rabatt und wenn ihr daraus ein schwarzes Kleidungsstück näht, dieses bis Silvester auf eurem Blog oder Instagram zeigt, mich davon wissen lasst, dann bekommt ihr auch noch einen Gutschein in Höhe von 5 € für euer nächstes Schnittmuster.

Einzige Ausnahme: das Ninjashirt, denn das gibt es nicht nur heute sondern auch noch weitere 6 Tage zum #NinjaNovember-Spezialpreis und das sind dann sogar 21.43 % Rabatt.