Blogparade Heldinnentasche – 2. Teil

 

Drüben, auf Instagram, schwelge ich im Rahme der Kimonokleidwoche* in Bildern von Kimonokleid und Kimonobluse, aber wir haben ja noch mehr zu bieten. Ich wollte euch schon so lange, noch mehr Modellbeispiele der Heldinnentasche zeigen. Auf die erste Runde der Blogparade schaute ich in diesem Blogbeitrag zurück. Jetzt gibts noch mehr von meinem großartigen Probenähteam!

*P.S. Hast du gesehen, dass es das Kimonokleid-Schnittmuster noch bis zum 31.1. zum Spezialpreis gibt? 

“Und weil sie so schön ist, heute meine zweite Heldinnentasche” Naehkatze

Nähkatze hat eine Refashion-Jeans-Heldin genäht und ich finde sie großartig. Ich weiß nicht, wie euch es geht, aber alte Jeans weiter zu verwerten, nehme ich mir auch immer wieder vor. Das Schnittmuster für die Heldinnentasche scheint perfekt dafür. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Idee viele Nachahmerinnen finden wird. Ich freue mich zu lesen, wenn Naehkatze schreibt “Wieder einmal ist eine Tasche entstanden, die ich sehr mag und auch bereits häufig getragen habe. Auch diese wird nicht meine letzte Heldinnentasche gewesen sein.”

“Auch kleine Held(innen) braucht die Welt!” Chris’ Nadelspiele

Manchen Frauen ist die Heldinnentasche zu groß. Chris’ Nadelspiele hat eine Lösung dafür: Ihr könnt das Schnittmuster zum Zusammenkleben beim Ausdruck einfach verkleinern! Die Zweit-Heldin wurde nun 70% kleiner – eine super Idee! Eine dritte Heldin möchte sie noch mal in 80% probieren, aber schon für diese Version gilt “Ich bin wirklich ganz  zufrieden mit meinen Änderungen und die Tasche wirkt nochmal ganz anders.” Gute Idee und vielen Dank fürs Ausprobieren!

 

„Kind, schließ deine Tasche zu!“ diesen Satz habe ich auch sehr oft von meiner Mama gehört. Tja, Mama. Sie ist offen. Und trotzdem für alles verschlossen, was verschlossen sein soll.” ejasfreudentränen

Einen ganz herrlichen Blogbeitrag findet ihr auf ejas Freudentränen-Blog. Sie beschreibt sehr ausführlich, warum die Heldinnentasche wirklich eine Heldin ist und sie hat ganz besonders hübsches Regenbogenähgarn verwendet. Wenn wir die Schnittmusteranleitung machen, finde ich es immer ganz wichtig, dass nicht nur alles klar und einfach verständlich ist, sondern dass für viele Näherinnen noch Aha-Erlebnisse und Lernmöglichkeiten beim Umsetzen unserer Schnittmuster drin sind. Natürlich freue ich mich sehr, wenn das dann auch die Anwenderin bemerkt und schätzt! “Mit jedem Nähprojekt aus dem Hause stokx lerne ich auch etwas Neues. Diesmal waren das Kappnähte und französische Nähte. Und ich habe vorher noch nie Schnallen verarbeitet. Dank der Grafiken war das für mich gut verständlich.” schreibt eja. So soll das sein!

 

“Die schwarze Heldin passt super zu fast allen meiner Outfits und mit dem Glitzer hat das ganze noch ein gewisses Extra.” Birgit von fantipanti

Auch Birgit hat gleich nach der ersten Heldinnentasche noch eine zwei Heldin genäht. Das sind für mich ja die schönsten Momente des Probenähens, denn schließlich ist die zweite Tasche die Kür. In der ersten Version wird kritisch das Schnittmuster geprüft, aber wenn dann die Begeistertung so groß ist, dass plötzlich noch weiter genäht wird, dann hüpft mein Herz vor Freude. Und dann hüpft es gleich noch einmal, wenn ich diese schönen Sätze in Birgits Blog fantipanti lese: “Also, oft ist es bei Filmen ja so, dass Fortsetzungen nicht immer so richtig überzeugen, aber bei meiner Heldin-Part II ist genau das Gegenteil der Fall. Ich bin noch begeisterter als von Part I ! ”

 

“Da verlässt man sozusagen taschenübliche Pfade und setzt quasi zwei angeschnittene Beutel tja hmm… übereinander und ineinander würde ich jetzt mal vorsichtig beschreiben.” Wiebke

Wiebke hat eine Heldinnentasche aus sehr dickem Material genäht und auch ihre Schwierigkeiten damit gehabt. Passt also auf bei der Materialwahl. Eine gute Idee ist es, an manchen Stellen einen dünneren Kombinationsstoff zu haben, um bei Nähten mit mehreren Lagen nicht zu dicke Wülste zu bekommen. Ist es nicht sensationell, welch schickes Reiseensemble Wiebke nun hat. Selber nähen rulz und ich glaube, ich habe einen kleinen Floh im Ohr.

Aber eigentlich geht es ja um die Heldinnentasche und da freut mich natürlich sehr, was Wiebke über unsere Heldin schreibt: “Die eigentliche Besonderheit ist die körpernahe Ausführung der Taschenrückseite. Damit wird sie zum Quasikleidungsstück. Sie schmiegt sich um die Hüfte und sitzt. Und Punkt. Die beiden Hälften der Tascherückseite ergeben beim Zusammenähen eine leichte, hüftschmeichelnde Wölbung.”

 

“Und die nächste Heldin muß natürlich bald genäht werden, denn es gibt immer noch Kleidungsstücke in meinem Schrank, zu denen keine meiner beiden Taschen paßt.” Mariabarbara

Mariabarbara hat auch noch eine zweite Heldinnentasche nach dem Probenähen genäht. Sie nutzt einen sehr interessanten Stoff und hat die Tasche gefüttert: “Die Heldinnentasche wird ja eigentlich nicht gefüttert, aber natürlich kann man sie füttern. Hierfür habe ich das Teil für die große Außentasche doppelt zugeschnitten , also einmal aus dem Hauptstoff und einmal aus Futterstoff und die beiden Lagen an der oberen Kante verstürzt. Die diagonalen Nähte, die in der Beschreibung als französische Nähte beschrieben werden, habe ich dann nur als normale Nähte gearbeitet und danach die gefütterte Außentasche wie eine Stofflage verarbeitet.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Natürlich sieht das bunte Futter keiner von außen, aber ich freue mich immer, wenn ich in die Tasche hineinschaue.” Seid ihr neugierig auf den interessanten Stoff? Dann schaut mal bei Mariabarbaras Blogbeitrag vorbei.

 

Ist das nicht großartig, wie kreativ die Probenäherinnen mit dem Schnittmuster umgegangen sind? Ich finde das wirklich super und bin ganz begeistert. Was für eine Heldinnentasche schwebt dir vor Augen? Hast du sie vielleicht schon genäht? Ich freue mich immer über Bilder und Links zu Vorstellungen deiner Nähwerke nach unseren Schnittmustern in deinem Blog!

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