Blogparade Heldinnentasche – Rückblick 1. Teil

Ich kann gar nicht genug davon bekommen, Fotos von Heldinnentaschen zu sehen, euch zu zeigen und die Berichte der Probenäherinnen zu lesen. Es ist so spannend zu erfahren, für welches Material sie sich entschieden haben, wie es ihnen während des Probenähens ergangen und wie sehr ihnen „unsere Heldin“ ans Herz gewachsen ist. Für euch jetzt noch mal eine kleine Zusammenfassung der ersten Woche der Blogparade, zum bequemen Lesen und Weiterklicken. Teil 2 folgt im neuen Jahr!

„Es wird super. Es wird schnörkellos. es wird praktisch. Genau meins.“ Frau Sonnenburg

Frau Sonnenburg hatte mit ihrer Stoffwahl, Softshell, ganz schön zu kämpfen und wurde wirklich zu einer Heldin während des Nähens. Ihr müsst wissen, die Probenäherinen bekomme nicht so eine schicke Anleitung mit Grafiken wie ihr, die ihr den Schnitt kauft. Sie bekommen zwar eine vorformulierte Anleitung und auch Fotos dazu, aber sie müssen sich mühsam die Fotos zusammen suchen und mit der richtigen Stelle in der Anleitung in Verbindung setzen. Den Stoff haben sie besorgt, noch bevor sie genauer wussten, was auf sie zukommt. Aber alle haben tapfer durchgehalten und wenn ich das Fazit von Frau Sonnenburg lese und ihre Tasche anschaue. Dann würde ich sagen. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Ich glaube Frau Sonnenburg war die erste, die unbedingt einen Magnetverschluß für die Heldinnentasche wollte. Ist zwar im Originaldesign nicht vorgesehen, aber Frau stokx ist offen für Schnittmusterhacks und Frau Crafteln ist bereit, auch Magnetverschlüsse im Schnittmusterkiosk anzubieten. Doch Frau Sonnenburg schreibt: „Ich habe das Fach mit einem starken Magnetverschluss versehen, damit es nicht zu sehr aufklafft. Rausfallen würde auch ohne extra Verschluss nichts, denn das Fach bietet genügend Tiefe.“

„Wenn man weiß, wie es geht, ist die Tasche ein Kinderspiel“ Nähkatze

Auf dem Deckblatt des Heldinnentaschen-Schnittmuster sehr ihr Frau Nähkatze und Frau patchworkangel(a). Als ich die Bilder von Frau Nähkatze bekam, war ich nicht nur schockverliebt in ihre mintfarbene Tasche sondern vor allen Dingen begeistert, wie perfekt sie zum Stadtmantel passt. Das ist für mich einer der Gründe des selber Nähens: wir können einfach perfekte Outfits zaubern.

Frau Nähkatze schreibt: „Es gibt Dinge, die ich in meiner fast 40 Jahre währenden Nähkarriere bisher nicht genäht habe. Dazu gehören BHs, Patchworkdecken und Taschen. Obwohl ich mir solche Projekte bisher immer wieder vorgenommen  hatte, kam ich bisher einfach nicht dazu…. Erst war ich skeptisch, weil ich zahlreiche Taschen besitze, aber als ich einer der fertigen Taschen sah, war klar, dass ich dabei sein würde.“ 

„Sind wir nicht alle irgendwie (Näh)heldinnen?:-))“ Patchworkangel(a)

Auch Patchworkangel(a)s Fotos zauberten mir sofort gute Laune. Wie praktisch, dass es zu dieser wunderbaren Punktetasche auch ein passendes Ninjakleid und ein Auto gibt! Patchworkangel(a) schreibt „Mir gefällt dieses optisch „schlicht“ anmutendes Nähprojekt absolut. Die Verarbeitung war eine heldenhafte Herausforderung :), es ist eben wieder ein á la Meike bzw aus dem Hause stokx und das macht das Ganze sehr spannend und besonders.“

„Das Besondere an der Tasche ist aber ihr Tragekomfort“ Ostenfelder Nähstube

Frau Ostenfelder Nähstube findet im Nachhinein die Heldinnentasche gar nicht mehr so kompliziert, denn die Anleitung ist mit zusätzlichen Tutorials und Grafiken wirklich ausführlich. Was mir aber besonders gefällt ist, dass Sie auch etwas über das Besondere der Tasche schreibt, was mir so sehr am Herzen liegt: „Das Besondere an der Tasche ist aber ihr Tragekomfor. Der Crossover-Gurt und die besondere Schnittführung der Tasche sorgen für eine körpernahe Passform. Die Tasche liegt super an, sie verrutscht kaum und das Beste, man hat die Hände frei.“

„Alle Schnitte sind so ausgeklügelt und interessant, einfach immer etwas besonderes“ mariabarbara

Mariabarbara hat eine bunte und trotzdem edle Tasche aus einem gobelinartigen Stoff genäht. Ich freue mich, dass sie, die eigentlich gar keine Zeit für Experimente wie Probenähen hat, von unseren Schnittmustern so begeistert ist, dass sie den Schnitt trotzdem nähte und mich im Probenähteam unterstützte. Aber es scheint sich ja auch gelohnt zu haben, denn sie schreibt:


„Das Nähen und die Konstruktion der Tasche fand ich spannend, aber wie würde sich die Tasche im Gebrauch verhalten? Zunächst war ich skeptisch, weil ich die offene Form der Tasche etwas gewöhnungsbedürftig fand. Aber schon beim ersten Einaufsbummel mit Tasche nahm ich sie wie selbstverständlich in Gebrauch. Wie schön, beim Fahrradfahren blieb sie über meiner Schulter und störte nicht beim fahren. Beim Betreten enes geheizten Kaufhauses wurden Mütze und Handschuhe mit einem Griff in die Tasche geschoben und wieder herausgeholt. Beide Hände blieben frei, und trotzdem hatten Geldbeutel und Handy ihren sicheren Platz und konnten sofort heraus geholt werden. Und bei den unvermeidlichen Regenschauern in diesem Herbst, konnte ich mit beiden Händen den Schirm festhalten und die Tasche rutschte nicht von meiner Schulter. Also diese Tasche ist die Heldin meines Alltags!“

„Doch diese Tasche ist anders“ Mücke

Mücke kennt sich mit Taschennähen aus und hat auch genau das schon unterrichtet. Auch und gerade deswegen, war ich froh, sie für das Probenähteam zu haben. Doch die Heldinnentasche war dann doch etwas Neues für sie. Mücke schreibt: „Sie ist Tasche und eigentlich auch Kleidungsstück. durch ihre Schnittführung schmiegt sie sich an den Körper an …  Das Nähen der Heldinnen-Tasche erfodert erhöhte Nähkenntnisse. Durch die Beschreibung und Veranschaulichung von Bildern bekommt man es dann aber auf jeden Fall hin!“

„Eine Tasche, die sich doch wie ein Kleidungsstück an den Körper schmiegt, und dazu ein echte Designerstück“ Chris’Nadelspiele

Chris’Nadelspiel beschreibt in ihrem Blogbeitrag, den Knoten, den die armen Probenäherinnen hatten und das Gefühl, das sich einstellt, wenn sich genau dieser Knoten endlich auflöst: Da die Schnittführung anders ist als gewohnt, hatte auch ich zu Anfang einige Knoten im Kopf, die sich jedoch nach und nach auflösten und die Tasche sich ungewöhlich, aber doch perfekt zusammenfügte“.

Genau das kenne ich auch von stokx-Designs. Am Anfang schaue ich auf die Teile und denke „wie soll daraus ein XYZ entstehen, die Schnittteile sehen ja so anders aus als gewohnt!“. Und dann, beim Nähen, stelle ich immer wieder verwundert fest, wie sich die Teile mit den Passzeichen fast wie von selbst aneinanderfügen. Das ist keine Magie, das ist stokx! Das ist der Unterschied zwischen irgendeinem Schnittmuster und einem Designerschnittmuster!

„…und dann fügt sich alles wie aus Zauberhand zusammen“ Strickprinzessin

Das Probenähen ist auch deswegen so spannend, weil ganz unterschiedliche Frauen aus den unterschiedlichsten Regionen der Republik zusammen etwas Gutes noch besser machen wollen und mich und einander dabei auf eine ganz tolle Art und Weise unterstützten. Strickprinzessin ist schon ein alter Hase in meinem Team und ich freue mich immer wieder, dass sie dabei ist, auch wenn sie bei diesen Probenähen mit Prüfungen und Schnupfen zu kämpfen hatte, die Heldin. Ihren Hinweis, dass A4-Unterlagen problemlos und schick mit der Heldinnentasche transportiert werden können,  finde ich eine wichtige Ergänzung: „Ich bin mit meinem Taschenergebnis sehr zufrieden und trage sie auch zu den Vorlesungen; den vorne in den Beutel passen ganz prima Unterlagen in A4, Federmäppchen und Co.“

„Als Meike uns dann das Projekt vorstellte, hüpfte mein Herz“ Tina’s handcrafts

Tina hat eine Bezugsquelle für die schwenkbaren Steckschnallen ertrüffelt, nach denen ich wochenlang suchte. Frau stokx nutzt diese seit Jahren für ihre Taschen, aber genau das war das Problem. Der ursprüngliche Lieferant, bei dem Frau stokx vor Jahren einen großen Schnallenvorrat bestellte, hat diese Schnallen nicht mehr im Sortiment. Erst, als ich auf die Idee kam, diese Schnallen für euch im Schnittmusterkiosk anzubieten, bemerkte ich, dass es gar nicht so leicht ist, diese auch zu finden. Wie gut, dass ich so plietsche Probenäherinnen habe!

Diese Teamarbeit macht mir sehr viel Spaß, besonders, wenn ich die Begeisterung der Probenäherinnen spüre. Das hilft mir, alle Schwierigkeiten Beiseite zu räumen und alles dafür zu tun, aus den tollen Designs Schnittmuster für Hobbyschneiderinnen zu machen, die insgesamt etwas ganz besonderes sind. Tina schwärmt von ihrer Heldinnentasche: „Die Tasche passt sich dem Körper perfekt an. daran merkt man, dass dieser Schnitt von einer Designerin konzipiert und bis ins Detail durchdacht wurde. Sicherlich die bisher komplexeste aber auch tollste Tasche, die ich genäht habe.“

„Mehr Heldinnen braucht die Welt“ fantipanti

Wenn ich mich recht erinnere, stammt der Slogan „Mehr Heldinnen braucht die Welt“ von Birgit, die der Taschenform zunächst sehr skeptisch gegenüberstand und dann auch noch Ärger mit einem zwar schicken, aber eher sperrigen dicken Stoff hatte. Die Skepsis hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet und Birgit hat schon eine zweite „Heldin“ genäht. Von ihrem ersten Modell berichtet sie: „Ich fürchtete also, dass die Heldin (wie sie im Probenähteam schnell nur noch liebevoll genannt wurde) nicht genug Stauraum bietet. Außerdem war ich unsicher, ob das offene Außenfach nicht einen zu schnellen Zugriff für Außenstehende bedeutet. Aber !!! Ich habe Sie genäht und trage Sie seither quasi täglich. Geht also sehr gut!“

„Ein wirklich raffinierter Schnitt für eine einfache Tasche, die richtig was hermacht.“ Das Nähhuhn

Ich hatte lange gezögert, eine Probenäherin zu nehmen, die keinen Blog hat und ihre Nähwerke auf Facebook zeigt. Aber das Nähhuhn war eine gute Wahl, denn ihre goldene Kunstledertasche ist phänomenal – nur wegen des ersten Eindrucks, sondern auch, weil sie einfach unglaublich sorgfältig genäht ist. Hier zur Abwechslung mal die Rückseite der Tasche.

Sophie, aka das Nähhuhn bekommt von mir für heute das letzte Wort, weil sie so schön über das Probenähen schreibt und im neuen Jahr zeige ich euch dann noch eine Runde Heldinnen mit der zweiten Woche der Blogparade. Denn das Tolle war: die Probenäherinnen haben nach einer Heldin gar nicht aufgehört zu nähen sondern noch weitere tolle Varianten genäht.

Sophie schreibt: „Das Probenäh-Team war übrigens eine ganz tolel Runde, extrem motiviert und engagiert – ich glaube es war jeder stolz an diesem Projekt mitwirkten zu dürfen. Durch diesen großen Austausch und die vielen Infors von Meike wurde uns erst bewusst wie durchdacht die Schnitte von Crafteln eigentlich sind.“

–> Lust auf eine Heldinnentasche? Das Schnittmuster bekommst du im Schnittmusterkiosk. Aber Achtung: ab dem 22.12. mache ich Ferien bis zum 8.1.2018. Das heißt, alles, was du in diesem Zeitraum bestellst, wird erst Anfang Januar geliefert. 

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